Teilen:

Jetzt: Tierschützer:innen besetzen Vollspalten-Schweinefabrik von ÖVP-Funktionär in OÖ

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (23.09.2021)

Oberösterreich, 23.09.2021

Von einem Turm baumelt ein Transparent „Stroh statt Beton“, an der Schweinefabrik „ÖVP-Tierqual“ – brandneue Fotos aus dem Betrieb zeigen entsetzliche Zustände.

Abgebissene, blutige Ohren scheinen das Markenzeichen dieser ÖVP-Schweinefabrik mit Vollspaltenboden in Kirchdorf am Inn zu sein. Stroh sucht man im Betrieb vergeblich. Dafür liegt ein totes Schwein in der Bucht, das niemand entfernt hat. Alles ist verkotet und verdreckt, die Augen entzündet, die Gelenke der Tiere schmerzhaft geschwollen. Der Betreiber ist Kassier und Obmann Stellvertreter des ÖVP-Bauernbundes in OÖ, dazu noch Jungbauern Landesobmann Stellvertreter und Landwirtschaftskammerrat. Ein höherer Funktionär jener Partei also, die eisern jeden Fortschritt in der Schweinehaltung verhindert und blockiert. Deshalb haben heute früh Tierschützer:innen den Betrieb besetzt. Von einem Turm wurde ein Transparent Stroh statt Beton gehisst, an der Schweinefabrik selbst prangt der Spruch ÖVP-Tierqual: Schweine auf Vollspaltenboden. Die Betreiber:innen haben die Tierschützer:innen längst bemerkt, doch in typischer ÖVP-Manier geht man Diskussionen aus dem Weg und versucht die Kritik zu ignorieren.

VGT-Obmann Martin Balluch ist vor Ort: Die Zustände in dieser Schweinefabrik sind wieder einmal absolut entsetzlich. Ich frage mich, wie ein Mensch neben so einem Leid überhaupt wohnen und schlafen kann. Der ÖVP-Funktionär, der das betreibt, kann für Tierleid einfach keinerlei Verständnis haben. Sind es diese Menschen, auf die Landwirtschaftsministerin Köstinger warten will, bis sie von selbst den Schweinen Stroh bieten? Das wird nie geschehen, bei so rohen Personen ist das undenkbar. Diese Leute muss man durch Gesetze zwingen, tierfreundlicher zu handeln. Und wenn Schweinefabriken, wie diese, aufgrund von höheren gesetzlichen Tierschutzstandards schließen, dann ist das nur gut. Tierfabriken dieser Art brauchen wir nicht in Österreich!

22.10.2026, Wien

VGT übergibt 90.000 Stimmen für Hitzefrei für Fiakerpferde an Stadtrat Czernohorszky

Internationale Entwicklungen zeigen : Wien darf nicht zum Schlusslicht im Pferdeschutz werden

21.10.2026, Wien/OÖ

Aktuelle UNESCO-Stellungnahme: ob OÖ-Singvogelfang Kulturerbe bleibt, ist offen

Festgestellt wird, „dass es sich um eine gesellschaftlich umstrittene Praxis handelt – insbesondere hinsichtlich der Einschätzung von Ausmaß und Zumutbarkeit des den Vögeln zugefügten Leids“

20.10.2026, Wien

Veganes Martini-Gansl Festessen im Restaurant „Tisch“

Wir durften das 6-Gänge-Vegansl-Menü im Restaurant „Tisch“ im 8. Bezirk in Wien für euch verkosten.

19.10.2026, Wien

Vegansl (Veganes Gansl) 2026

Rund um Martini wird wieder in zahlreichen Lokalen das traditionelle Martini-Gansl angeboten. Doch auch Veganer:innen kommen auf ihre Kosten!

16.10.2026, Wien

Einladung: VGT-Anti-Pelz-Demomarsch in Wien

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Christian-Broda Platz

14.10.2026, Wien

VGT: Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, 2027 Schweinehaltung neu zu regeln

Anlässlich der heutigen Nationalratssitzung erinnerte der VGT vor dem Parlament die Regierung daran, die offene Frage der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden endlich zu lösen

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.

09.10.2026, Wien

Urteil im SPAR-SLAPP gegen den VGT beweist: Vollspaltenboden ist Tierquälerei

Zusätzlich hat die Richterin mit Bezug zum OGH zahlreiche Klagspunkte von SPAR zurückgewiesen und dadurch die Klage als SLAPP entlarvt