Teilen:

Tierschutz-Aktion vor dem Vorarlberger Landhaus

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.03.2022)

Bregenz, 16.03.2022

Österreichs Schweine setzen große Hoffnungen auf Tierschutzminister Johannes Rauch

Die Schweine in Österreich leiden massiv und offensichtlich. Millionen Schweine müssen jedes Jahr ausschließlich auf hartem Boden monatelang dahinvegetieren. Der Vollspaltenboden ist mit dicken Ritzen, den Spalten durchzogen, darunter sammelt sich über Monate Kot und Urin. Erbärmlicher Gestank zieht sich durch die feinen Nasen der Tiere und schädigt die Lungen nachweislich. Weiche Stroheinstreu muss man in Österreich lange suchen, konventionelle Schweinebetriebe haben keine weiche Einstreu und kein ernstzunehmendes Beschäftigungsmaterial.

Hilferuf an Tierschutzminister Johannes Rauch

Die österreichische Bevölkerung gilt als Tierschutz-bewusst, die Vergangenheit hat gezeigt, dass vor allem die Menschen in Vorarlberg kein Tierleid tolerieren. So setzen die österreichischen Schweine besonders große Hoffnungen in den neuen Tierschutzminister Johannes Rauch. Seine Vorgänger, die Tierschutzminister Anschober und Mückstein, haben gute Vorarbeit geleistet, jetzt muss sich Herr Rauch gegen seine Kollegin, die „Vollspaltenbodenministerin“ Elisabeth Köstinger, durchsetzen, die verhindern möchte, dass der Vollspaltenboden verboten und Stroheinstreu gesetzlich vorgeschrieben wird.

David Richter, VGT-Obmann-Stellvertreter und Schweine-Experte, dazu: Schon der Vorarlberger Schweinemastskandal 2011 hat die inakzeptable Situation der Schweine offensichtlich gemacht. In Vorarlberg hat sich viel verändert, aber das meiste Fleisch kommt völlig anonym aus den östlichen Bundesländern. Wir brauchen endlich ein gesetzliches Verbot des tierquälerischen Vollspaltenbodens. Und zwar eine eindeutige, saubere Lösung und keine Kompromisse, die dann das Tierleid über Jahrzehnte einbetoniert! Wir bitten BM Johannes Rauch eindringlich, ein echtes Vollspaltenbodenverbot und verpflichtende Stroheinstreu umzusetzen!

Mit der Aktion heute in Bregenz möchten die Vorarlberger Tierschützerinnen und Tierschützer ihr Vertrauen und vor allem ihre Hoffnung in ihren Tierschutzminister Johannes Rauch zum Ausdruck bringen. Sprüche wie "Unsere Hoffnung:"  "Tierschutzminister Johannes Rauch" - "Vollspaltenbodenverbot" "Hilfe-Help" wurden von Vorarlberger VGT-Aktivist:innen in Schweinekostümen gehalten.

Pressefotos honorarfrei (Copyright: VGT.at)

04.05.2026, Österreich

Schluss mit Vollspalten-Schweinefleisch bei SPAR

Für ein Ende des Verkaufs von Vollspaltenboden-Schweinefleisch bei SPAR

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.

14.04.2026, Wien

Wiener Vegan Ball 2026

Am 11. April hieß es wieder „Alles Walzer!“ im Hilton Vienna Park.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.