Teilen:

Unser Ukraine Hilfsprojekt - zweite Fahrt nach Polen

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.06.2022)

Österreich/Polen/Ukraine, 08.06.2022

VGT Tirol auf Hilfsmission für gerettete Tiere

Am Freitag, 3. Juni 2022, fuhren die Kampagnenleiterin des VGT Tirol und ihr Ehemann Günter zum zweiten Mal nach Polen zu einem Lebenshof ("Hafen der Rettung"). Die Wochen zuvor wurde wieder viel Tiernahrung, Transportboxen, Kinderspielzeug und medizinisches Material gesammelt. Der Anhänger und das Auto waren voll mit den gespendeten Materialien.

Die Fahrt hat sich durch den starken Pfingstverkehr sehr in die Länge gezogen und Nicole und ihr Ehemann waren froh, nach knapp zehn Stunden Fahrt, am Ziel angekommen zu sein. Am nächsten Tag fuhren sie gleich zum Lebenshof und übergaben dessen Betreiber die Futterspenden und auch die gesammelten 1.500 Euro. Der Betreiber Dominik war überwältigt und war sehr froh über die Unterstützung.

Gemeinsam luden und sortierten sie Futterspenden, Kinderspielzeug und medizinisches Material. Dabei wurden sie neugierig von Pferden, Eseln, Hunden, Hühnern und vielen anderen Tieren beobachtet. Hin und wieder schlich eine Katze vorbei und beschnupperte die Tiernahrung. Ob sie auch etwas abbekommen wird?

Nach dem Abladen arbeitete Dominik gleich weiter. Die Arbeit am Lebenshof muss getan werden. Die Tiere brauchen Futter, Betreuung und viel Liebe. Es ist wirklich bewundernswert, mit welcher Ruhe und Empathie hier für die Tiere gesorgt wird. Der ganze Ort strahlt eine extrem positive Stimmung aus und das überträgt sich auch auf die Tiere. Die Pferde freuen sich schon in der Früh, wenn sie auf die Koppel gehen können und auch die Schafe und Ziegen, die schon einige schlimme Erlebnisse hinter sich haben, leben gemeinsam in ihrem "Garten" mit Klettermöglichkeiten und schönen Schattenplätzen. Jedes einzelne der geretteten und zum Teil schwer traumatisierten Tiere wird individuell betreut. Auch die anderen Tiere haben schöne Gehege und viel Platz. Kühe, Esel, Hunde, Katzen, Hühner und viele andere Tiere beobachteten die Tiroler:innen neugierig und entspannt.

Dominik fuhr seit Kriegsbeginn schon 32 Mal in die Ukraine. Er fährt jedes Mal an einen anderen Ort und verteilt die Sachspenden. Es ist gefährlich, aber er hilft, weil die Menschen und die Tiere in der Ukraine unsere Hilfe benötigen. Die Lage ist unübersichtlich und der Krieg ist noch lange nicht vorbei. Die Menschen in der Ukraine sind unendlich dankbar für die Hilfe. Nicole und ihr Ehemann Günter planen schon die nächste Fahrt Anfang August.

Die Kampagnenleiterin sagt: Der Krieg und die belastende Situation der Menschen und Tiere in der Ukraine macht uns sehr betroffen. Wir sind sehr beeindruckt von Dominiks Energie und Engagement. Und sind aber auch sehr froh, dass wir ihn unterstützen können. Wir werden wieder Tiernahrung und andere Dinge sammeln und unseren kleinen Beitrag leisten.


Es wird folgendes gesammelt:

Tiernahrung : Hundenassfutter, Katzennassfutter 
Transportboxen für Hunde und Katzen
Hundeleinen

Die Spenden können auf der Nordseite des Getränkemarkts T&G in der Bachlechnerstraße in Innsbruck in einem Verschlag abgegeben werden.

Die Nummer des Vorhängeschlosses ist 6020.

Der VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN bedankt sich bei allen, die so großartig gespendet haben!

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.