Teilen:

Hitzefrei für Fiakerpferde kommt wieder zu spät!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.08.2022)

Wien, 05.08.2022

Der heißeste Tag des Jahres wurde für heute angekündigt. Warum bleiben die Fiaker bei solchen Hitzeextremen mit den Pferden nicht zuhause?

Die Wetterprognosen sind schon seit Tagen eindeutig: Bis zu 37 Grad kann es heute in Wien geben. Doch auch heute haben sich die Wiener Fiakerunternehmen wieder dagegen entschieden, ihren Pferden angesichts der Wetterprognosen im Voraus bereits Hitzefrei zu geben. Jetzt müssen die Fiakerpferde noch ihre angefangene Fahrt beenden, die bis zu 40 Minuten dauern kann und treten dann in der größten Hitze bis zu einstündige Heimfahrten an.

Das zeigt wieder einmal, wie wichtig ein Hitzefrei schon bei 30 Grad ist meint VGT-Aktivistin Jana Gruber. Die 35 Grad reichen einfach nicht, wenn das faktisch für die Pferde bedeutet, auch bei 36 oder 37 Grad noch ewig durch Wiens Asphaltdschungel fahren zu müssen. Warum kriegen die Pferde an solchen Tagen nicht von Anfang an hitzefrei? Daran erkennt man leider wieder, wie wichtig den Fahrern das Wohl der Tiere ist.

Heute war es in Wien dann um 15:15 Uhr soweit: endlich entkommen die Pferde der glühenden Hitze und dürfen den Heimweg antreten.

Statt Lösungen gibt es von der Politik nur eine Verzögerungstaktik und ein Ausweichmanöver, wer die Verantwortung hat hier was zu ändern. so Jana Gruber. Erst im nächsten Sommer soll eine Hitzestudie durchgeführt werden, obwohl schon längst klar ist: Pferde kommen mit Hitze schlechter zurecht als Menschen, heizen sich schneller auf und kühlen langsamer ab. Ich hoffe für das Wohl aller Fiakerpferde, dass sich endlich was ändert. Ich appelliere an Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Tierschutzstadtrat Jürgen Czernohorzyk: Wann kommt endlich das Hitzefrei ab 30 Grad!?

19.06.2026, Leibnitz (Steiermark)

Nach Aussagen Amtsveterinär BH Leibnitz betont VGT: Tierschutznorm einhalten!

Das Gesetz schreibt einen physisch angenehmen Liegebereich für Schweine vor; Behörde in der Pflicht, das umzusetzen und für Transparenz bei Schweinebetrieben zu sorgen

18.06.2026, Wien

Medienspiegel: Schwere Rinder-Vernachlässigung in Vorarlberg

Wir haben grobe Missstände in einem Betrieb im Raum Bregenz aufgedeckt. Zahlreiche Medien berichten über die Aufdeckung vom 17. Juni 2026.

18.06.2026, Salzburg

Salzburg lässt Tauben verhungern: VGT bringt Strafanzeige ein

Wissenschaftliche Studie bestätigt, dass ohne Fütterung und Taubenschläge sehr viele Jungtauben nach dem Schlupf an Nahrungsmangel sterben

17.06.2026, Bezirk Bregenz

Schwere Rinder-Vernachlässigung in Vorarlberg

Erneut grobe Missstände im Skandalbetrieb von 2023 im Raum Bregenz: Tiere stehen immer noch in Fäkalien, Stall völlig heruntergekommen

17.06.2026, Bezirk Bregenz

Aufgedeckt: Schwere Rinder-Vernachlässigung in Vorarlberg

Erneut grobe Missstände im Skandalbetrieb von 2023 im Raum Bregenz: Tiere stehen immer noch in Fäkalien, Stall völlig heruntergekommen.

16.06.2026, Wien

Viel Tierleid im Fischstäbchen

Fischstäbchen enthalten das Fleisch vom Pazifischen Polardorsch. Beim Fang haben die Fische gelitten.

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen