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Aktion: VGT spannt 2 Fiaker vor Kutsche am Stephansplatz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.09.2022)

Wien, 01.09.2022

Tierschützer:innen drehen den Spieß um: 2 Fiakerfahrer:innen ziehen eine Kutsche, in der 3 Pferde sitzen

Verkehrte Welt bei der heutigen Aktion des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN am Wiener Stephansplatz. Zwei als Wiener Fiakerfahrer:innen verkleidete Tierschützer:innen stöhnen unter der Last der schweren Kutsche, sie beschweren sich über die Hitze, ab und zu kommen sie ins Straucheln und fallen zu Boden. Währenddessen schwingt eine Aktivistin mit Pferdemaske die Peitsche und animiert die Fiaker:innen zum Weiterfahren. Hinten sitzen zwei weitere Aktivistinnen mit Pferdemaske und genießen die Fahrt.

Schon seit 2016 fordert der VGT dringende Nachbesserungen im Fiakergesetz, bis heute gibt es statt Lösungen nur Ausreden, die Verantwortung wird seit Jahren hin und her geschoben. Nun geht ein weiterer Sommer zu Ende, in dem Wiens Fiakerpferde nahezu ungeschützt der Sommerhitze ausgesetzt waren. Der VGT fordert eine Hitzefrei-Regelung ab 30 Grad sowie kürzere Arbeitszeiten und eine Reduktion der innerstädtischen Standplätze.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: “Der Hochsommer neigt sich langsam dem Ende zu, doch viele Probleme mit der Fiakerei bleiben auch im Herbst: Zu lange Arbeitszeiten, harter Untergrund und eine stressige Umgebung machen den Pferden zu schaffen. Wir nehmen es viel zu selbstverständlich, dass Pferde zur reinen Belustigung von Tourist:innen Kutschen durch die Stadt ziehen. Mit der heutigen Aktion wollen wir den Denkanstoß bieten, unseren Umgang mit Pferden in der Stadt zu überdenken. Bürgermeister Michael Ludwig spricht von einem „Gspür für Wien“. Wir hoffen, dass er auch ein goldenes Wiener Herz für Tiere hat und sich für ein neues Fiakergesetz stark macht, wo das Wohl der Pferde im Mittelpunkt steht!“

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

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