Teilen:

VGT-Aktion: Mastrinder unschuldig gefangen auf Vollspaltenboden

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.09.2023)

Wien, 14.09.2023

VGT fordert die Regierung, die Branche und den Handel auf, auf Alternativen zum einstreulosen Beton-Vollspaltenboden umzusteigen

Die Verordnung des Tierschutzgesetzes zur Haltung von Mastrindern sieht nur bei Buchten mit Vollspaltenboden vor, den Platz für ein Mastrind bis 650 kg auf 2 m x 1,35 m zu reduzieren. Gibt es einen planbefestigten Bereich, müssen die Tiere dort nämlich liegen können, was deutlich mehr Platz bedeutet. Es sind also gerade die Rinder auf dem tierquälerischen Vollspaltenboden, denen man nur einen körpergroßen Platz zumutet. Das Kalkül ist, dass Kot und Urin durch die Spalten gedrückt werden und sich so die Bucht "von selbst" reinige. Auf dieses Gefängnis „Vollspaltenboden“ hat der VGT heute am Wiener Karlsplatz hingewiesen. Ein Tierschützer mit Rindermaske und Sträflingsanzug saß in einem 1,3 m2 großen Käfig.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch dazu: "Diese Haltungsform auf Vollspaltenboden mit derart wenig Platz ist nicht zu rechtfertigen. Von verantwortlicher Seite versucht man offensichtlich nur, die Kritik auszusitzen, man verweigert die öffentliche Diskussion. Das wird sich ändern müssen. Auch Mastrinder darf man nicht unschuldig in solchen Verhältnissen einsperren."

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A