Teilen:

VGT an FPÖ-Mölzer: Hände weg von der Zivilgesellschaft!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.04.2025)

Wien, 03.04.2025

FPÖ-Kultursprecher fordert „Transparenzgesetz“; Derartiges hat bei den FPÖ-Vorbildern Putin und Orban bereits zur völligen Zerschlagung der kritischen NGO-Szene geführt

Diktator Putin hat es vorgemacht. Mittels Transparenz- und anderer Gesetze wurde die russische Zivilgesellschaft von ihrer Spenderbasis isoliert, in der Öffentlichkeit desavouiert und zuletzt zerschlagen. FPÖ-Vorbild Orban in Ungarn folgt in Putins Fußstapfen. Zuletzt bezeichnete er die verbliebenen ungarischen NGOs als Wanzen, die zertreten gehören. Damit ist auch der Tierschutz in Russland und Ungarn gestorben. Und nicht nur dort, Erdogan in der Türkei und die Autokraten in Georgien eifern dem nach, ganz zu schweigen von Belarus, Iran und China. Kein Wunder, dass Parteien mit absolutem Führungsanspruch keine unabhängigen Medien und keine unabhängige Richterschaft, aber eben auch keine unabhängige, laute und kritische Zivilgesellschaft wollen. Die Bevölkerung soll nichts von ihren menschenrechtsfeindlichen und korrupten Machenschaften erfahren. Und auf diese Linie schwenkt auch die FPÖ ein. Der Nationalrats-Abgeordnete Wendelin Mölzer fordert in einer aktuellen Aussendung durch ein Transparenzgesetz den ersten Schritt in dieselbe Richtung. Dass die FPÖ den Tier-, Umwelt- und Klimaschutz vernichten will, ist spätestens seit Bekanntwerden des geplanten Regierungsprogramms der FPÖ-ÖVP Regierung öffentlich.

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch dazu: Die Demokratie wird weltweit von einem Rechtsruck bedroht, der nun auch die USA erfasst hat und in Europa zu wüten beginnt. Die Folge davon ist der Niedergang der kritischen Zivilgesellschaft, auch und gerade im Tierschutz. Rechtsradikale sind gefühlskalt und brutal, sie haben keinerlei Mitgefühl, mit bedürftigen Menschen nicht, und schon gar nicht mit Tieren. Kritik an ihrer Politik wird mit zunehmender Gewalt verhindert, wie Trump in den USA vorexerziert. Auch die FPÖ will Tierschützer:innen, die in Tierfabriken Tierquälereien dokumentieren, für 2 Jahre ins Gefängnis sperren lassen. Und FPÖ-Mölzer fordert jetzt den ersten Schritt Richtung Zerschlagung der Zivilgesellschaft, wie ihn Putin und Orban bereits gegangen sind. Aber die Demokratie in Österreich ist älter und gefestigter, als sie in Russland und Ungarn je war, und die Zivilgesellschaft ist stärker und besser organisiert. Wir werden dieser Entwicklung massiven Widerstand entgegen setzen und nicht zulassen, dass unsere Errungenschaften im Tierschutz unter die Räder einer radikalisierten FPÖ geraten!

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.