Teilen:

Ministerrat: VGT bietet Politiker:innen Probeliegen auf Vollspaltenboden Neu an

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.05.2025)

Wien, 07.05.2025

Am 9. Mai darf auf keinen Fall der sogenannte „strukturierte“ Schweine-Vollspaltenboden als Alternative zum bisherigen Vollspaltenboden festgelegt werden, er ist keine Verbesserung!

Heute zum Ministerrat im Bundeskanzleramt erwartet die ankommenden Minister:innen am Ballhausplatz eine Delegation des VGT mit einem sogenannten strukturierten Schweine-Vollspaltenboden. Das ist ein üblicher Vollspaltenboden, bei dem auf einem Drittel der Bodenfläche jede zweite Spalte mit einer Gummileiste verschlossen ist. Diese seltsame Konstruktion ist, wenn es nach ÖVP und Schweineindustrie geht, die glorreiche Alternative zum bisherigen Vollspaltenboden. Neubauten von Schweinebetrieben müssen bereits seit 2023 diesen Vollspaltenboden Neu vorsehen. Dass er aber für die Tiere keinen Unterschied macht, können die Minister:innen heute selbst ausprobieren. Der VGT bietet die Möglichkeit zum persönlichen Test, indem man sich einmal darauf legt. Dann zeigt sich: der sogenannte "strukturierte" Vollspaltenboden ist eine reine Augenauswischerei. Er ist lediglich ein Trick, um die Öffentlichkeit zu beschwichtigen und hinters Licht zu führen. 92 % der Menschen in Österreich wollen nämlich Stroh für Schweine und daher ein Verbot des Vollspaltenbodens. Und die Schweineindustrie stimmt Letzterem vorgeblich zu, meint aber als Alternative den strukturierten Vollspaltenboden, während der normale Mensch an Stroheinstreu denkt.

VGT-Obperson DDr. Martin Balluch dazu: "In 2 Tagen werden wir wissen, ob die Regierung allen Ernstes den Vollspaltenboden weiterhin für immer erlauben will, und sei es nur in ‚strukturierter‘ Form, oder ob es bei einem Ablaufdatum bleibt, das, hoffentlich, deutlich vor dem vom VfGH aufgehobenen Jahr 2040 liegt. Eines dürfen wir offiziell der Regierung ankündigen: sollte keine verpflichtende Einstreu beschlossen werden, wird es erneut eine Verfassungsklage vom Burgenländischen Landeshauptmann Doskozil geben, das hat er uns explizit zugesagt. Den Schweinen keine weiche Einstreu zu bieten, ist aus mehreren Gründen eindeutig verfassungswidrig. Einerseits, weil es den Grundsätzen des Tierschutzrechts widerspricht, und andererseits, weil wir ein Staatsziel Tierschutz haben, das mit einer so tierquälerischen Schweinehaltung wohl nicht in Einklang zu bringen ist. Ohne verpflichtende Einstreu ist das Thema Vollspaltenboden nicht abgeschlossen."

Pressefotos (Copyright: VGT.at)

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum "Muttertag"

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.

14.04.2026, Wien

Wiener Vegan Ball 2026

Am 11. April hieß es wieder „Alles Walzer!“ im Hilton Vienna Park.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!