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VgT fährt am 2. Oktober mit 30 Aktivisten nach Rom zum Marsch für die Rechte der Tiere

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.09.1999)

30.09.1999


Für das kommende Wochenende wird in Rom die größte Tierrechtsdemo Europas mit an die 30.000 Teilnehmer erwartet. Immerhin 30 davon stellt der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT). Noch nie haben sich in Europa so viele Tierschützer versammelt, um gegen die weltweite Ausbeutung unserer Mitgeschöpfe für Nahrung, Kleidung, Forschung oder menschliches "Vergnügen" Stellung zu beziehen. Vor allem die junge Generation will nicht mehr länger zuschauen, wie durch Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kirchen und sonstige Interessensverbände die drei Grundrechte (Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit) mit Füßen getreten werden. Sie will dafür kämpfen, daß das Leiden der Tiere immer wieder in das Bewußtsein der Menschen gerückt wird und aktiv dafür kämpfen, daß durch Bewußtseinswandel und fortschrittliche Tierschutz-Gesetze in aller Welt die Unterdrückung der Tiere beendet wird.

Deklaration zum Welttierschutztag und Tierrechtsmarsch in Rom (gekürzt):

"In einer Welt, in der noch immer Menschen an Hunger und durch Kriege sterben -- aufgrund politischer Entscheidungen, die ohne zwingende Notwendigkeit getroffen werden --, erklären wir Frauen und Männer dieses Planeten

die Ablehnung von Gewalt, Ausbeutung, Gefangenschaft und Mißhandlung von nichtmenschlichen Lebewesen, die noch immer zu einem Leben in Sklaverei gezwungen werden,

Gefangenschaft der Tiere in der landwirtschaftlichen Tierproduktion, in Laboratorien, in Zirkussen, Zoos und Zwingern,

Grausamkeiten gegenüber Tieren bei der Jagd, beim Fischen, beim Schlachten, bei der Pelzproduktion und bei als "Wissenschaft" getarnten Experimenten,

Tierquälereien in Form von Tierversuchen, Hunde- und Hahnenkämpfen, Pferde- und Hunderennen, Palios, Stierkämpfen und anderen "Traditionen", die fester Bestandteil des Alltags geworden sind.

Wir rufen jede Person, jede Organisation, jede Regierung dazu auf,

die individuellen Rechte aller Tiere anzuerkennen und zu verteidigen,

das persönliche Verhalten und die Gesetze im Sinne der Achtung vor den grundlegenden Rechten aller Lebewesen zu verändern,

aktiv zusammenzuarbeiten, um unser Ziel der Beendigung der Sklaverei der Tiere zu erreichen und so zu zeigen, daß wir zivilisierte Menschen und zivilisierte Nationen sind."

Wir laden jede/n herzlich dazu ein, am Internationalen Marsch für die Rechte der Tiere teilzunehmen. Er findet in Rom am 2. Oktober 1999 statt und beginnt um 15.00 Uhr auf der Piazza della Repubblica. Wir brechen diesen Freitag abend mit dem Nachtzug (19.30 Uhr) vom Wiener Südbahnhof auf. Schnell entschlossene InteressentInnen können sich noch an einer Gruppenfahrkarte beteiligen. Rückfahrt ist mit dem darauffolgenden Nachtzug zum Sonntag.

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