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Tierschutzgeprüfte Eier NICHT aus Batterie!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (22.03.2002)

Laaben, 22.03.2002

Die vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich erhobenen Vorwürfe gegen Tonis Freilandeier konnten heute, Mittwoch, 20. März 2002 eindeutig widerlegt werden. Bei einer neuerlichen Überprüfung der beanstandeten Eier unter UV-Licht, die gemeinsam von der Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung, in welcher der "Verein gegen Tierfabriken"

AK-Oberösterreich auf der "falschen Spur": Toni's Freilandeier sind in Ordnung
Neuerliche Überprüfung brachte eindeutiges Ergebnis

Glein/Knittelfeld (OTS) - Die vom Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich erhobenen Vorwürfe gegen Toni's Freilandeier konnten heute, Mittwoch, 20. März 2002 eindeutig widerlegt werden. Bei einer neuerlichen Überprüfung der beanstandeten Eier unter UV-Licht, die gemeinsam von der Kontrollstelle für artgemäße Nutztierhaltung, in welcher der "Verein gegen Tierfabriken" (VGT) die UV-Kontrolle leitet, und dem verantwortlichen Leiter für Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Oberösterreich, Georg Rathwallner sowie zwei weiteren Kontrollorganen der AK durchgeführt wurde, stellte sich heraus, dass sämtliche Eier des Hofes aus Freilandhaltung stammen. Die von den AK-Kontrolloren unter UV-Licht festgestellten Abrollspuren, die gestern als Hinweis für Eier aus Käfighaltung gewertet wurden, erwiesen sich einwandfrei als Strohspuren.

Die Arbeiterkammer Oberösterreich hatte gestern, Dienstag, Vorwürfe erhoben, Eier von diesem Hof wären aus Käfighaltung. Anton Hubmann, Geschäftsführer und Eigentümer von "Toni's Freilandeier" forderte daher eine genaue Überprüfung. "Es ist bereits wiederholt vorgekommen, dass bei nicht fachgerechter Überprüfung der Eier unter UV-Licht irrtümlich Strohreste mit für Käfighaltung typischen Abrollspuren verwechselt wurden", erklärte Hubmann. "Bereits im vergangenen Jahr erwiesen sich ähnliche Vorwürfe der Arbeiterkammer nach neuerlicher Überprüfung als nicht haltbar."

"AK Oberösterreich muss ihr Kontrollsystem überprüfen"

Hubmann forderte die AK-Oberösterreich auf, die falschen Beschuldigungen in der Öffentlichkeit richtig zu stellen und für die Schäden aufzukommen, die dadurch entstanden sind. Ebenso sei es notwendig, dass Kontrollsystem der Arbeiterkammer, das nunmehr wiederholt zu falschen Schlüssen geführt habe, zu überprüfen. Von der Arbeiterkammer Oberösterreich wurde diese Überprüfung des eigenen Kontrollsystems bereits zugesagt.

Das Zeichen "Tierschutz geprüft" wird ausschließlich für Eier aus Freiland- und Bodenhaltung vergeben, bei denen die besonders strengen Anforderungen für tiergerechte Haltung lückenlos - auf den Höfen (Produzentenkontrolle), bei den Packstellen (Warenflusskontrolle) und im Handel (UV-Lampenkontrolle durch Mitarbeiter des VGT) - überprüft werden. Das Zeichen gilt europaweit als vorbildlich. Hans-Herwig Predl, Leiter der "Kontrollstelle für artgerechte Nutztierhaltung" erklärte dazu, dass den Mitarbeitern der Arbeiterkammer die Zusammenhänge über die Entstehung von typischen Käfigspuren sowie Vorkommen von Spuren am Ei und auch die Interpretation der vorgefundenen Spuren generell fehlen. Die Frage, nach welchen Richtlinien kontrolliert werden, konnte von der Arbeiterkammer nicht beantwortet werden.

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