Teilen:

Demonstation für ein Bundestierschutzgesetz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.11.2002)

Wien, 14.11.2002

Seit 156 Jahren fordern TierschützerInnen vergeblich ein Bundeseinheitliches Tierschutzgesetz. Anlässlich der bevorstehenden Wahlen stellt sich die Frage, wen wohl Tiere wählen würden? (Zu diesem Thema ist ausreichend Bild- und Videomaterial vorhanden und anzufordern beim VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN

Österreichs TierschützerInnen haben genug von leeren Versprechungen. Am Samstag, dem 16. November werden sie sich zu einer Großdemonstration zusammenfinden, um erneut auf die Dringlichkeit eines Bundeseinheitlichen Tierschutzgesetzes aufmerksam zu machen. Immerhin wird dies seit dem Jahre 1846 gefordert und im März 1996 unterzeichneten 460.000 ÖsterreicherInnen das Tierschutzvolksbegehren. Querleger war immer, die sich kurioserweise Volkspartei nennende ÖVP, die das Bundeseinheitliche Tierschutzgesetz immer vereitelte.

So sagte der Tierschutz-Sprecher der ÖVP Abg. in einer Aussendung anlässlich des Welttierschutztages 2002, dass Österreich auf seine Tierschutzbestimmungen wirklich stolz sein kann! Und der Landwirtschaftsminister behauptete in Linz, umringt von einem Fernsehteam und einigen Passanten: "In Österreich gibt es keine Tierfabriken"!!!

Die Forderungen:

  • Ein Bundeseinheitliches Tierschutzgesetz
  • Verankerung des Tierschutzes in der Bundeserfassung
  • Einrichtung einer Tieranwaltschaft

Neun unterschiedliche Regelungen für neun Bundesländer machen ein fortschrittliches Agieren in Richtung Tierschutz unmöglich. Österreich hinkt in diesem Bereich anderen EU-Mitgliedsländern gewaltig nach. Um plakativ auf diesen Umstand aufmerksam zu machen, wird im Rahmen der Veranstaltung eine „Kuh“ mit einem Kran „verladen“. Als Symbol für die Ignoranz mancher Parteien gegenüber den Wählern.

Demonstration

Samstag, 2002-11-16 Beginn 9.30 Am Hof, 1010 Wien --> Schlusskundgebung ca. 11.30 am Stephansplatz

Route: 1010 Wien, Am Hof – Bognergasse – Kohlmarkt – Michaelerplatz – Reitschulgasse - Augustinerstrasse – Tegetthoffstrasse – Neuer Markt – Plankengasse – Stallburggasse – Habsburgergasse - Graben – Stephansplatz

Alle Vereine und Tierfreunde Österreichs sind herzlichst eingeladen, unsere gemeinsamen Forderungen kundzutun.

Veranstalter: Wiener Tierschutzverein

13.08.2026, Wien

VGT-Mahnwache für die verhungerten Schweine

Tierschützer:innen versammelten sich vor dem Stall, wo hunderte (womöglich mehr als 1.000) Schweine verhungerten: Die Opfer sind und bleiben die Tiere!

13.08.2026, Wien

PDRN – Die Anti-Aging Kosmetik aus Lachssperma

Immer neue Kosmetik-Trends überschwemmen den Markt, nicht zuletzt durch künstlich herbeigeführte Hypes auf Social Media. Darin finden sich auch immer wieder Inhaltsstoffe, die einen tierquälerischen Ursprung haben. Einen besonders gehypten Trend wollen wir uns in diesem Artikel näher ansehen.

12.08.2026, Wien

Einladung: Mahnwache für die verhungerten Schweine (NÖ)

Gedenken an die mehr als 400 Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden

12.08.2026, Wien

Stellenausschreibung: Mitarbeiter:in im Bereich Marketing

Stelle frei beim VGT

11.08.2026, Wien

Hunderte verhungerte Schweine womöglich monatelang ohne Futter

Im Fall der mehr als 400 toten Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden, zeichnet sich ein immer grausameres Bild der Tierquälerei

10.08.2026, Wien

Tierschutzprobleme bei Fischzucht in Kreislaufanlagen (RAS) - Teil 2

Bericht von Compassion in World Farming kritisiert RAS-Technologie in der Fischzucht.

07.08.2026, Tirol

Tierschutzwissen kreativ vermitteln: VGT-Ferienworkshops in Tirol

Auch in diesem Sommer bietet der VGT in Tirol wieder zahlreiche Ferien-Workshops an. So bekommen Kinder auch in den Sommerferien die Möglichkeit, sich mit Tierschutzthemen zu beschäftigen.

05.08.2026, Wien

Tierschutzprobleme bei Fischzucht in Kreislaufanlagen (RAS) - Teil 1

Die Kritik an Wassertierfabriken nimmt zu. Aktuelle Veröffentlichungen beweisen die Tierschutzprobleme von RAS.