Teilen:

Landtagswahlen: Denkzettel für die ÖVP

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.03.2004)

Wien, 09.03.2004

Demonstrationen des VGT gegen ÖVP-Tierqual-Politik in Salzburg

Demonstrationen des VGT gegen ÖVP-Tierqual-Politik in Salzburg

Besonders in den letzten beiden Wochen vor den Landtagswahlen in Salzburg und Kärnten hatte der VGT mobilisiert und über den ÖVP-Entwurf zum Bundestierschutzgesetz informiert. Dieser Gesetzesentwurf samt Verordnungen wäre für den Tierschutz eine einzige Katastrophe, würde er umgesetzt! Da sich die ÖVP dessen bewusst sein muss, steht zu befürchten, dass es die ÖVP von vornherein darauf angelegt hat, das Projekt Bundestierschutzgesetz zu Fall zu bringen.

Zuletzt gab es am Samstag den 6. März 2004 gemeinsam mit RespekTiere einen Demonstrationszug durch die Salzburger Innenstadt. Dabei wurde mit einem Sarg symbolisiert, dass die ÖVP den Tierschutz zu Grabe tragen will. „Wer ÖVP wählt, wählt Legebatterien, einstreulose Vollspaltenböden und Verringerung des Platzangebots für Nutztiere, sowie kein Tierschutz in der Verfassung, keine Tieranwaltschaft und keine finanzielle Förderung von Tierheimen“, wurde mit dem Megaphon verkündet. An der Mönchsbergwand über der Stadt, sowie an einer Brücke über die Salzach im Stadtzentrum, wurden Großtransparente mit der Aufschrift "Stopp der ÖVP-Tierqual Politik" befestigt.

Nicht zuletzt wegen ihrer Tierschutz-Politik hat die ÖVP bei den Wahlen am 7. März 2004 eine vernichtende Niederlage einstecken müssen.

In Salzburg wurde der Landeshauptmann effektiv abgewählt. In Kärnten konnten die Stimmen der ÖVP halbiert werden. Unmittelbar vor dem Ministerratsbeschluss, bei dem der ÖVP-Entwurf zum Bundestierschutzgesetz als Regierungsvorlage abgesegnet werden soll, muss sich jetzt die ÖVP überlegen, ob sie sich diese Art der Tierschutz-Politik leisten kann. Gegen Mehrheiten wie z.B. 86% für ein Legebatterieverbot zu regieren muss sich ja bei Wahlen bemerkbar machen.

Der Tierschutz wird über kurz oder lang zu einem wahlentscheidenden Thema werden!!

26.02.2026, Wien

VGT-Erfolg: Hernals bekommt wichtige neue Amphibien-Tunnel

Seit 7 Jahren betreut der VGT eine Amphibien-Wanderroute am Hanslteich. Ein fixes Tunnelleitsystem wird die Tiere in Zukunft nachhaltig schützen

26.02.2026, Wien

VGT-Proteste gegen SPAR Vollspaltenboden-Schweinefleisch: Montag Verhandlungstag

Da SPAR den VGT per SLAPP-Klage mundtot machen will, wurden Demos „SPARt Euch diese Tierquälerei“ wieder aufgenommen – Protest heute 11 Uhr Wien Schottengasse 6

24.02.2026, Wien

Handelsgericht Wien: Einstweilige Verfügung gegen Skandal-Schweinefabrik Hardegg

Besitzer Maximilian Hardegg darf den VGT bis zum Urteil über die Unterlassungsklage nicht mehr als „terroristische Vereinigung“ bezeichnen – noch nicht rechtskräftig

23.02.2026, Wien

Einladung zur Demonstration für Amphibientunnel in Hernals

Geplanter Tunnelbau für den Hanslteich auf wackeligen Beinen, Amphibienschützer:innen demonstrieren vor Bezirksvertretungssitzung und fordern rasche Umsetzung

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung