Teilen:

VGT fordert: Kein Hai-Aquarium in Hartberg!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (15.06.2005)

Graz, 15.06.2005

Das für Herbst 2006 geplante "Ozeanarium Austria" widerspricht nach neuerster Studie dem Tierschutz und hat keine bildende Wirkung, erklärt der Verein Gegen Tierfabriken auf einer Pressekonferenz in Graz

Das für Herbst 2006 geplante "Ozeanarium Austria" widerspricht nach neuerster Studie dem Tierschutz und hat keine bildende Wirkung, erklärt der Verein Gegen Tierfabriken auf einer Pressekonferenz in Graz

Zusammenfassung der wissenschaftlichen Studie über öffentliche Aquarien

Im Ökopark der Gemeinde Hartberg in der Steiermark soll bis Herbst 2006 ein 25 m x 22 m großes Haiaquarium entstehen. Begründet wird diese Initiative mit der bildenden Wirkung eines solchen Aquariums mit Bullen-, Zitronen- und Schwarzspitzenhaien für die Bevölkerung. Eine vom VGT präsentierte Studie aus dem Jahr 2004, bei der 31 derartige Aquarien untersucht wurden, belegt aber das Gegenteil. In 90% der Aquarien wurden geistig gestörte und physisch verletzte Tiere festgestellt. 83% der BesucherInnen haben keine Informationstafeln zu den Tieren gelesen, sondern allein das „gruselige“ Erlebnis lebender Haie genossen. Dieses Haiaquarium würde nur zu sinnlosem Tierleid und zur Verbreitung der Einstellung, dass Tiere lediglich für die Unterhaltung von Menschen da sind, führen, meint der VGT.

Die vorgestellte Studie untersuchte 60% der Meerestiere in 55% der öffentlichen Aquarien in Großbritannien. Neben dem Tierleid und der mangelnden bildenden Wirkung dieser Aquarien wurde auch festgestellt, dass sie nicht zur Arterhaltung beitragen. Im Gegenteil, 89% der Meerestiere in den Aquarien sind in der freien Wildbahn gefangen worden. Kein Aquarium setzt selbst nachgezüchtete Tiere wieder aus. Beim Fang, oft mit chemischen Betäubungsmitteln, sterben viele der Tiere. Eine indonesische Studie zeigt, dass 49-80% der gefangenen Tiere auf der Reise zum Aquarium verenden. 70% aller nach England importierten Aquariums-Fische aus riffnahen Gebieten, wie zum Beispiel Haie, sind nach 1 Jahr bereits tot.

VGT-Obmann Dr. Balluch kommentiert: "In Aquarien werden Tiere in völlig unnatürlichen Bedingungen gehalten und leiden deswegen. Sie sind im Verhalten mit ihren geistig gesunden Artgenossen in der freien Wildbahn nicht zu vergleichen. Die Philosophie hinter dieser Zurschaustellung exotischer oder gefährlicher Tiere, die zumeist in der freien Wildbahn gefangen und unter hohen Verlusten in die Aquarien transportiert wurden, basiert auf einem Tierbild längst vergangener Tage. Das Gruselerlebnis 'echter, lebender Hai' steht im Vordergrund, auch wenn die BetreiberInnen das Gegenteil behaupten. Selbst in den modernsten Anlagen können die BesucherInnen nur Lernen, dass Tiere zum Fangen und Ausstellen für die Menschen auf dieser Welt sind, und dass viele Meerestiere hirnlos im Kreis schwimmen. An gefangenen Tieren ahnt man nicht einmal die Erhabenheit und Komplexität frei lebender Wildtiere und ihres Verhaltens. Der VGT fordert daher mit aller Vehemenz, dass es kein 'Ozeanarium Austria' in Hartberg geben darf!"

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

Zahlungsintervall

SPENDENBETRAG (BITTE AUSWÄHLEN)

Dieser Betrag wird am liebsten gewählt
Mit Angabe meiner TelNr. erkläre ich mich damit einverstanden, dass diese zum Zweck einer Kontaktaufnahme via Telefon erhoben, gespeichert und verarbeitet werden darf, um mich über Tierschutz, über den VGT und Formen der Unterstützung zu informieren.
Zahlungsart
Ihre Spende im Überblick:
Spendenzweck:
Zahlungsintervall:
Geschenk:
Urkunde:
Betrag:
Zahlungsmethode: