Teilen:

Die Hummerhaltung bei Metro widerspricht bundesweit dem Tierschutzgesetz!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.09.2005)

11.09.2005

Der VGT nahm an einem österreichweiten Aktionstag gegen Metro teil, um auf das Leid der Hummer für den Lebendverkauf aufzuzeigen

Der VGT nahm an einem österreichweiten Aktionstag gegen Metro teil, um auf das Leid der Hummer für den Lebendverkauf aufzuzeigen

Seit dem 1. Jänner 2005 gilt das neue Bundestierschutzgesetz. In diesem Gesetz sind nach §3 die Hummer den Wirbeltieren gleichgesetzt, weil es eine anerkannte wissenschaftliche Tatsache ist, dass Zehnfußkrebse genauso wie Wirbeltiere ein Gehirn und ein Zentralnervensystem haben. Auch bei Hummern zeigen schmerzhemmende Mittel eindeutig eine Wirkung, die sich im Verhalten widerspiegelt.

In den Metro-Filialen in ganz Österreich werden lebende Hummer und andere Zehnfußkrebse zum Verkauf angeboten und dafür mit zusammengefesselten Scheren in winzigen, strukturlosen Aquarien zum Teil so eng gehalten, dass sie aufeinander zu liegen kommen. Nach §16 (1) und (2) des Tierschutzgesetzes dürfen Hummer nicht so eng gehalten werden, dass sie darunter leiden, vielmehr muss die Haltung ihre physiologischen und ethologischen Bedürfnisse befriedigen. Das ist mit Sicherheit bei der Haltung in den Metro-Filialen nicht der Fall.

Deshalb demonstrierten AktivistInnen österreichweit in allen Metro-Filialen, vor allem in Langenzersdorf, Simmering und Vösendorf bei bzw. in Wien, sowie in Wr. Neustadt, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn. Bei Gesprächen mit der Geschäftsleitung machten die AktivistInnen darauf aufmerksam, dass die Haltung gesetzwidrig ist. Der VGT hat diesen Umstand zur Anzeige gebracht.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben