Teilen:

Wann werden sich auch unsere Bauern bemüßigt fühlen, sich an das Gesetz zu halten?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.09.2007)

Wien, 14.09.2007

Wieder eklatante Missstände bei der Rinderhaltung aufgedeckt!

Wieder eklatante Missstände bei der Rinderhaltung aufgedeckt!

Am 3. September machte der VGT mit einer Presseaussendung darauf aufmerksam, dass die eigentlichen MilchproduzentInnen, nämlich die Kühe, bei der zur Zeit stattfindenden Milchpreiserhöhung völlig auf der Strecke bleiben.

Ein Blick in unsere Ställe bestätigte dies wieder auf drastische Weise. Ganz so, als ob das gesetzeskonforme Leben nicht schon traurig genug wäre, kommt es regelmäßig zu Gesetzesübertretungen.

Die Mindestvorschriften zur Anbindehaltung sind gerade so bemessen, dass die Kuh ihrer Art entsprechend, nämlich mit Hilfe des Kopfschwungs, aufstehen kann. Viele Landwirte halten sich leider nicht einmal an diese minimalste geforderte „Bewegungsfreiheit“. Die Ketten sind zu kurz, die Kuh kann weder problemlos Abliegen und Aufstehen, noch kann sie ihren Kopf nach hinten drehen, um ihren Rücken und Bauch mit der Zunge zu säubern. So werden ihr sogar die kleinsten Annehmlichkeiten und natürlichen Verhaltensweisen verwehrt.

Kälber an der Kette

Ein ganz kleines Kalb wurde an einer extrem kurzen Kette gefunden. Das Stroh, das es zum Liegen hatte, war bereits völlig durchnässt und beschmutzt. Hier wurde schon tagelang nicht ausgemistet.
Teilweise weigern sich die Landwirte die Kälber die ersten Monate ihres Lebens in Gruppenhaltung zu halten, da es für diese Tierkinder dann so ungewohnt ist in die Anbindehaltung zu kommen, sie sträuben sich mit all ihrer Kraft und mit 6 Monaten haben sie doch schon an die 250kg. So scheint es einfacher zu sein, die Kuhkinder schon von ihrer frühesten Kindheit an ein Leben an der Kette zu gewöhnen.

Die Betriebe wurden angezeigt, das kleine Kalb wird hoffentlich noch dieser Tage aus seiner misslichen Lage befreit!

22.10.2026, Wien

VGT übergibt 90.000 Stimmen für Hitzefrei für Fiakerpferde an Stadtrat Czernohorszky

Internationale Entwicklungen zeigen : Wien darf nicht zum Schlusslicht im Pferdeschutz werden

21.10.2026, Wien/OÖ

Aktuelle UNESCO-Stellungnahme: ob OÖ-Singvogelfang Kulturerbe bleibt, ist offen

Festgestellt wird, „dass es sich um eine gesellschaftlich umstrittene Praxis handelt – insbesondere hinsichtlich der Einschätzung von Ausmaß und Zumutbarkeit des den Vögeln zugefügten Leids“

20.10.2026, Wien

Veganes Martini-Gansl Festessen im Restaurant „Tisch“

Wir durften das 6-Gänge-Vegansl-Menü im Restaurant „Tisch“ im 8. Bezirk in Wien für euch verkosten.

19.10.2026, Wien

Vegansl (Veganes Gansl) 2026

Rund um Martini wird wieder in zahlreichen Lokalen das traditionelle Martini-Gansl angeboten. Doch auch Veganer:innen kommen auf ihre Kosten!

16.10.2026, Wien

Einladung: VGT-Anti-Pelz-Demomarsch in Wien

Samstag, 17. Oktober, 13 Uhr, Christian-Broda Platz

14.10.2026, Wien

VGT: Bundesregierung gesetzlich verpflichtet, 2027 Schweinehaltung neu zu regeln

Anlässlich der heutigen Nationalratssitzung erinnerte der VGT vor dem Parlament die Regierung daran, die offene Frage der Schweinehaltung auf Vollspaltenboden endlich zu lösen

14.10.2026, Linz

Linz: Rindertransporte per Flugzeug gestoppt

Trotz fehlender Versorgungsmöglichkeiten am Flughafen Linz: Hunderte Rinder aus Ungarn nach Turkmenistan geflogen

13.10.2026, Wien/EU

85 % der Österreicher:innen fordern rasches Ende der Käfighaltung

Ein Großteil der Österreicher:innen will bis 2035 ein EU-weites Ende der Käfighaltung von Legehennen. Die Industrie pocht auf eine Übergangsfrist bis 2045.