Teilen:

Sinnlose Polizeigewalt gegen Tierschützer

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.10.2007)

Wien, 30.10.2007

Staatsanwaltschaft sieht dennoch keinen Handlungsbedarf

Video zur Polizeigewalt, 675 KB, Windows-Media-Player

Staatsanwaltschaft sieht dennoch keinen Handlungsbedarf

Am 8. August 2007 ketteten sich 2 Aktivistinnen des VGT an einen Tiertransporter in Wien, um eine behördliche Kontrolle zu ermöglichen. Wie bekannt ist, fallen diese Kontrollen gerade in Wien nur sehr spärlich aus, und es gibt keine Möglichkeit der Notabladung der Tiere.

Nachdem die Aktivistinnen durch WEGA-Beamte losgeschnitten und auf den Gehsteig gelegt worden waren, filmte ein Kameramann aus wenigen Meter Entfernung die Situation, insbesondere den Umgang der Beamten mit den festgenommenen Aktivistinnen.

Auf dem Film ist zu sehen, dass der Kameramann am Gehsteig steht und in keinster Weise die Polizeiaktion behindert. Dennoch dreht sich plötzlich ein Beamter um und beginnt den Kameramann brutalst quer über den Gehsteig zu stoßen und ihn dabei wüst zu beschimpfen.

Der VGT hat diesbezüglich Anzeige erstattet. Die Staatsanwaltschaft reagierte jetzt mit der Einstellung des Verfahrens. Sie habe den Film geprüft und keine genügenden Gründe gefunden, gegen den Beamten ein Strafverfahren einzuleiten.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch kommentiert: „Die WEGA ist ja schon bekannt dafür, völlig außer jeder Relation zu reagieren. Diese Polizeieinheit, die für Einsätze gegen bewaffneten Terrorismus trainiert ist, sollte unter keinen Umständen bei völlig gewaltfreien Aktionen des zivilen Ungehorsams durch NGO-AktivistInnen zum Einsatz kommen. Es ist ein Skandal, dass diese verbale und physische Gewalt des Beamten gegen einen Kameramann einfach toleriert wird.“

08.01.2026, Wien/Dänemark

Dänemarks Schweinehaltung mit Mindeststandard Österreich 2038: Schwanzbeißen

Neues Video von einem Besuch in einer dänischen Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“ zeigt, dass dort routinemäßig Schwänze kupiert werden und trotzdem Schwanzbeißen auftritt

30.12.2025, Linz

OÖ: VGT bringt 12 Anzeigen gegen in flagranti erwischte Singvogelfänger ein

Übertretungen der OÖ Artenschutzverordnung, des Tierschutzgesetzes und der EU Tiertransportverordnung: zu viele Lockvögel, Beifang, Transport in Käfigen im Rucksack

24.12.2025, Wien

Fische sind Freunde, kein Essen

Stiller VGT-Protest für Fische, deren Stimmen nicht gehört werden

23.12.2025, Wien

Fiakerfahrer nach Angriff auf Tierschützer verurteilt

Ein Fiakerfahrer wurde am Bezirksgericht Wien Innere Stadt schuldig gesprochen, einen Aktivisten im August körperlich verletzt zu haben.

23.12.2025, St. Pölten

NÖ Landesverwaltungsgericht: ÖVP „Platzhaltedemos“ sind nicht rechtskonform

Richterin erklärt Auflösung einer Tierschutz-Versammlung gegen den Vollspaltenboden durch die Behörde in Wr. Neustadt vor dem ÖVP-Bundesparteitag für rechtswidrig

22.12.2025, Wien

Schlimmste Tierquälerei an Karpfen vor Weihnachten

VGT-Recherche zeigt, wie Karpfen minutenlang schwerstem Leid ausgesetzt werden; Betäubungen erfolgen nicht fachgerecht; mehrere Fischverkaufsstände in Wien wurden angezeigt.

18.12.2025, Wien

VGT zu Totschnig: wenn wir "Nutztieren" so viel verdanken, müssen wir sie gut halten

Landwirtschaftsminister hat Studie mit Wertschöpfung aus Nutztierhaltung präsentiert – dieser Profit verpflichtet moralisch dazu, den Tieren etwas zurück zu geben: Vollspaltenverbot!

18.12.2025, Wien

Wie geht es den Tieren auf Weihnachtsmärkten?

Weihnachtsmärkte sollen für Besinnlichkeit und die Vorfreude auf Weihnachten stehen – leider jedoch häufig auf Kosten des Tierwohls! Der VGT klärt über die rechtliche Lage auf.