Teilen:

Hilferuf an die neue Innenministerin

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (01.07.2008)

Wien, 01.07.2008

Am Tag der Angelobung der neuen Innenministerin Dr. Fekter wartete eine Delegation von besorgten TierschützerInnen vor dem Innenministerium.

Am Tag der Angelobung der neuen Innenministerin wartete eine Delegation von besorgten TierschützerInnen vor dem Innenministerium.

„Frau Innenministerin, bitte helfen Sie den unschuldig inhaftierten TierschützerInnen“ lautete die Botschaft, die heute Vormittag in der Wiener Herrengasse vor dem Innenministerium von einer Tierschutzdelegation verkündet wurde.

10 in orangefarbener „Guantanamo“ Kleidung an den Händen durch eine 20 Meter lange Eisenkette gefesselte VGT-AktivistInnen vor dem Innenministerium ein, um mit einer stillen Mahnwache auf die willkürlich verhafteten TierschützerInnen aufmerksam zu machen und die neue Innenministerin um Hilfe zu bitten.

Je mehr über die Ermittlungen der Polizei bekannt wird, desto deutlicher zeichnet sich ab, dass offenbar in dieser Sache übereifrige Beamte am Werk sind. Beispiele tendenziöser Darstellungen durch die Polizei sind:

  • Die Erfindung einer belastenden Zeugenaussage
  • Die Erfindung einer Brandstiftung
  • Fehlerhafte Übersetzungen von Textstellen, die dann belastend wirken
  • Extrem übertriebene Schadenssummen

Mag. Elisabeth Sablik, VGT-Kampagnenleiterin kommentiert: „ Die Frau Ministerin bezeichnet sich selbst als „Law and Order“- Ministerin und tritt für den Rechtsstaat in Österreich ein. Somit ist sie genau die richtige Person, um dem Polizeiskandal rund um die verhafteten TierschützerInnen ein Ende zu setzen. Die zum Teil rechtswidrigen und sehr fragwürdigen Ermittlungsmethoden, die immer mehr ans Tageslicht kommen, müssen geprüft und der Justizfarce ein Ende gesetzt werden. Der Rechtsstaat Österreich ist in Gefahr und das Image von Österreich wird nachhaltig geschädigt, wenn Menschen aufgrund Ihrer politischen Einstellung verhaftet werden, so wie es vor 6 Wochen im Tierschutz geschah.“

 

20.08.2026, OÖ/NÖ/Kärnten/Bgld

VGT bringt weitere 533 Anzeigen gegen Vollspaltenboden-Schweinefabriken ein

Keine Schweinehaltung ohne Einstreu, d.h. ohne physisch angenehmen Liegebereich, der sauber ist und auf dem alle Schweine gleichzeitig liegen können, entspricht dem Gesetz

19.08.2026, Hvalfjörður/Island

VGT dokumentiert Walfang in Island: 51. Finnwal getötet, Whale Watching behindert

Neben Norwegen und Japan betreibt nur mehr Island kommerziellen Walfang – eine letzte Firma mit 2 Booten darf 150 Finnwale und 168 Zwergwale pro Jahr töten

13.08.2026, Wien

VGT-Mahnwache für die verhungerten Schweine

Tierschützer:innen versammelten sich vor dem Stall, wo hunderte (womöglich mehr als 1.000) Schweine verhungerten: Die Opfer sind und bleiben die Tiere!

13.08.2026, Wien

PDRN – Die Anti-Aging Kosmetik aus Lachssperma

Immer neue Kosmetik-Trends überschwemmen den Markt, nicht zuletzt durch künstlich herbeigeführte Hypes auf Social Media. Darin finden sich auch immer wieder Inhaltsstoffe, die einen tierquälerischen Ursprung haben. Einen besonders gehypten Trend wollen wir uns in diesem Artikel näher ansehen.

12.08.2026, Wien

Einladung: Mahnwache für die verhungerten Schweine (NÖ)

Gedenken an die mehr als 400 Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden

11.08.2026, Wien

Hunderte verhungerte Schweine womöglich monatelang ohne Futter

Im Fall der mehr als 400 toten Schweine, die in einem Mastbetrieb im Bezirk Amstetten vorgefunden wurden, zeichnet sich ein immer grausameres Bild der Tierquälerei

21.07.2026, Österreich/Slowenien/Algerien

Aufgedeckt: Spiridon II-Verantwortlicher Klinger verschifft hunderte Kühe nach Algerien

VGT dokumentiert Tiertransporte von Versteigerungshallen bis zum Hafen in Koper

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs