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Der grauenvolle Alltag der Schweine in Österreich

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.08.2008)

Wien, 11.08.2008

Informationskundgebung in Wien, Mariahilfer Straße

Informationskundgebung in Wien, Mariahilfer Straße

Am Donnerstag dem 7. August fand in der Wiener Mariahilfer Straße eine Kundgebung zum Thema Schweinehaltung in Österreich statt. Das triste Leben der Schweine in Österreich und die katastrophalen Umstände, unter denen diese hochintelligenten Lebewesen vorsich hinvegetieren müssen, wurde den PassantInnen näher gebracht. Aufgrund des angenehmen Wetters war die Kundgebung gut besucht, zahlreiche Menschen informierten sich und unterschrieben die Petition bezüglich der Forderungen des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN (VGT) für die Schweinehaltung in Österreich.

Thematisiert wurde unter anderem das Verbot von Vollspaltenböden, da die Schweine ihr Leben meist über dem eigenen Kot und Urin verbringen müssen. Weder gibt es verpflichtende Stroheinstreu noch andere Formen von Beschäftigungsmaterial, was das eintönige Leben der Schweine in den Ställen auflockern würde. Aufmerksam wurde auch auf qualvolle Eingriffe (Schwanzabschneiden, Zähne kupieren und Kastration) gemacht, wie auch auf die katastrophale Tatsache, dass Zuchtschweine noch immer in körpergroßen metallenen Einzelstände (Kastenständen) gehalten werden. 0,7m² stehen einem 110kg schweren Mastschwein laut Gesetz zur Verfügung.

Die Folgen dieser Haltungsformen sind unübersehbar. Die Tiere werden unter diesen qualvollen Umständen krank und zeigen die unterschiedlichsten Arten von Verhaltensstörungen wie das Stangen- oder Schwanzbeißen.

Der VGT macht bereits seit Jahren auf diese Umstände aufmerksam. Mit Hilfe von Infoständen, Kundgebungen und Kampagnen muss auf das Leid der österreichischen Schweine hingewiesen werden.

Forderungen des VGT:

  • Vollspaltenböden müssen ausnahmslos verboten werden
  • Verpflichtende Stroheinstreu im Liegebereich
  • Kastenstände müssen verboten werden und zwar sowohl während der Schwangerschaft als auch während und nach der Geburt
  • Mehr Platz für die Schweine
  • Verbot von schmerzhaften Eingriffen durch Laien ohne Narkose und ohne Nachbehandlung der Schmerzen

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