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Wieder gutbesuchter Vortrag zur Staatsrepression gegen den Tierschutz

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.02.2009)

Wien, 05.02.2009

VGT-Obmann zu Gast beim Club der Logischen Denker

Es wurde der 1679. Vortrag im Club der Logischen Denker: VGT-Obmann DDr. Martin Balluchs Darstellung der ungeheuerlichen Polizeimaßnahmen gegen den Tierschutz, den VGT und ihn persönlich, sowie sein Ausblick auf die breitere gesellschaftspolitische Dimension dieser Vorfälle, die er am 4. Februar zum Besten gab. DDr. Balluch ist dem Club allerdings kein Unbekannter, hat er doch schon 2 Mal bereits zur Tierrechtsphilosophie und zum Bewusstsein bei nichtmenschlichen Tieren auf Einladung des Clubs Vorträge gehalten. Zuletzt, pikanter Weise, nur 3 Wochen vor den martialischen Polizeiaktionen und seiner Verhaftung am 21. Mai 2008 durch ein maskiertes und bewaffnetes Polizeikommando.

Allein schon durch diese Bekanntschaft fiel es allen TeilnehmerInnen im überfüllten Vortragssaal des Restaurants Hopfenstange in der Kaiserstrasse in Wien 7 überhaupt nicht schwer, mit den Ausführungen mit zu leben. Aus dem Gesagten war völlig klar zu entnehmen, dass diese Vorgänge und insbesondere die Gründung der Sonderkommission gegen den Tierschutz Anfang 2007 rein politisch motiviert waren. Und die intensive, 2-stündige Diskussion nach dem Vortrag bestätigte diese Vermutung: ausnahmslos alle der Anwesenden drückten ihr Entsetzen, ihre Besorgnis und ihre Solidarität mit den betroffenen Personen und Tierschutzvereinen aus.

Am Ende des Abends stellte sich eine neue Bürgerinitiative für mehr Rechtsstaat in Österreich vor, genannt Bürgerinitiative 278.

Man will die sich am Beispiel des Tierschutzfalles abzeichnende Entwicklung in Österreich zu immer mehr Überwachungsstaat und totalitärem System nicht mehr hinnehmen und plant deshalb die Vernetzung und Initiativen, um die Bevölkerung wach zu rütteln und eine Entschärfung von §278 ff StGB zu erreichen. So schlimm die Situation für die betroffenen TierschützerInnen ist – so der allgemeine Tenor – so sehr bietet sich jetzt dadurch eine Chance, um mit der Tierschutzcausa als Katalysator eine Trendwende vielleicht nicht nur in Österreich, sondern ganz Europa, herbeizuführen.

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