Teilen:

Wildtier-Zirkusverbot in Portugal

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (19.10.2009)

Wien, 19.10.2009

Bedrohung des österreichischen Wildtier-Zirkusverbot erst einmal gebannt

Bedrohung des österreichischen Wildtier-Zirkusverbot erst einmal gebannt

Bereits im Herbst 2005, nach einer Beschwerde eines deutschen Wildtierzirkus hat die EU-Kommission das österreichische Verbot für eine unzulässige Einschränkung der Dienstleistungsfreiheit ausländischer Zirkusse erklärt und Österreich mit einem EuGH-Prozess gedroht. Nach einer intensiven 7 monatigen EU-weiten Kampagne, konnte diese Bedrohung abgewehrt werden!

Vor wenigen Wochen dann das erneute Bangen. Der Präsident der Europäischen Zirkusvereinigung (ECA) drohte Ende September die Einleitung rechtlicher Schritte gegen Österreich und die Stadt Luxemburg an, um die dortigen Verbote der Zirkustiere anzufechten. In seinem Bericht stützte er sich auf eine parlamentarische Zirkusresolution aus dem Jahr 2005, in der die Anerkennung des klassischen Zirkus einschließlich der Präsentation von Tieren als Teil der europäischen Kultur für wünschenswert erklärt wird.

Diesmal reagierte der EU-Abgeordnete Jörg Leichtfried (SPÖ) mit klaren Worten in einer Presseaussendung und erklärte es als anachronistisch, wenn sich Zirkusmacher immer noch darauf berufen, dass Wildtierdressur auf dem Programm stehen muss. Und weiter: „Das österreichische Modell ist beispielgebend für Europa und ich hoffe, dass noch viele andere Staaten unserem Vorbild folgen und es uns auf Dauer gelingt, hier eine EU-weite Regelung durchzusetzen."

Ein wichtiger Schritt dafür ist nun getan. Die portugiesische Regierung hat am 13. Oktober beschlossen, dass Zirkusse künftig keine Wildtiere mehr vermehren oder neu anschaffen dürfen! Ein Verbot des Auftrittes von Menschenaffen wurde bereits diesen September beschlossen.

Eine hoffnungsgebende Entwicklung. Die Stadt Luxemburg hat bereits ein Auftrittsverbot für Zirkusse beschlossen. Einige Städte in Deutschland überlegen zur Zeit diesem Vorbild zu folgen. In Kroatien ist es ebenfalls verboten mit Wildtieren im Zirkus aufzutreten, teilweise auch in Ungarn. Weltweit folgten diesem Beispiel noch Bolivien und Costa Rica.

 

 

 

10.06.2026, Wien

VGT erinnert täglich Regierung an ihre Verantwortung: Verbot Vollspaltenboden

Mehr als 2500 Proteste gegen den Schweine-Vollspaltenboden seit 2019: VGT ist vor jeder Sitzung des Ministerrats und des Parlaments für die Schweine vor der Tür, so auch heute

09.06.2026, Wien/Linz

Skandalreform zum oberösterr. Singvogelfang: VGT-Stellungnahme

Die geplante Reform ist unionrechts- und verfassungswidrig, die Vogelschutzrichtlinie wird lächerlich gemacht, Bescheide über 6 Jahre sollen Beschwerden verunmöglichen

09.06.2026, Wien

Ein veganer Start in den Sommer

Das war die Veganmania MQ 2026!

08.06.2026,

Lush Prize: Internationale Verleihung zu tierfreien Forschung 2026

08.06.2026, Wien

Kinovorführung „Future Science – Das Ende der Tierversuche?“

Danach diskutierten der Regisseur, Ärzte gegen Tierversuche aus Deutschland, eine Forscherin zu Alternativen von der Med Uni Innsbruck und der VGT über den Film

05.06.2026, Linz/OÖ Salzkammergut

Singvogelfang: OÖ Landesregierung will Urteil Landesverwaltungsgericht aushebeln

Das Recht soll der Politik folgen, nicht die Politik dem Recht: diesem Kickl-Sager folgend ändert die Regierung die Singvogelfangverordnung, sodass alles erlaubt ist, was bisher verboten war

03.06.2026, Graz

Steirischer Landtag fordert von Bundesregierung: Tierqual soll vertuscht werden!

Während Österreich bei Schweinen EU-weit am miesesten ist, der Vollspaltenboden bleibt und alle Schweinefabriken das Gesetz brechen, soll Aufdeckung von Missständen kriminalisiert werden

02.06.2026, Gerersdorf

Bürgermeister von Hafnerbach zeigt Schweinebetrieb Hubmann wegen Tierleids an

Er habe in den Schweineboxen die Ferkel auf einem Haufen liegen gesehen (was sie immer tun!) und gemeint, manche könnten vor Kälte zittern – Anzeige!