Teilen:

Fiaker in der Stadt: eine Gefahr für Mensch und Tier

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.04.2010)

Wien, 08.04.2010

Wieder ein Unfall mit einem Fiakergespann

Wieder ein Unfall mit einem Fiakergespann

Am Ostersonntag war es wieder einmal so weit. Durch ein Geräusch von der Straße aufgeschreckt, gingen die Pferde eines Fiakergespanns durch. Sie galoppierten von der Albertina durch die Walfischgasse bis zum Schwarzenbergplatz. Der Kutscher, der während des Vorfalls nicht am Kutschbock saß, wie es sehr oft auf den Standplätzen zu sehen ist, preschte mit einem anderen Gespann hinten nach.

Zwei Autos wurden gerammt und ein Pferd hatte eine Verletzung, die tierärztlich behandelt werden musste.

Pferde sind Fluchttiere

Für Pferde ist das Verhalten bei Gefahr zu flüchten ganz normal. In einer Großstadt wie Wien gibt es für Pferde sehr viele Gefahrenquellen: hupende Autos, schreiende Menschen, flatternde Plakate, umfallende Gegenstände, usw. Die Fiakerindustrie versucht die Tiere durch sehr fragwürdige Methoden ruhig zu halten. Es gibt Pferde, denen Ohrenstöpsel verpasst werden, alle Fiakerpferde haben Scheuklappen, aber auch Wasserentzug und Beruhigungsmittel sind Varianten, wie Kutscher das natürliche Verhalten der Tiere unterdrücken wollen.

Fiakerpferde -- ein trauriger Alltag

Diese armen Kreaturen dürfen laut Fiakergesetz 14 Stunden täglich, 365 Tage im Jahr im Einsatz sein. Harter Asphalt, pralle Sonne an den Standplätzen, Abgase, Verkehrslärm all dem sind die Tiere tagtäglich ausgesetzt. Und nach dem Arbeitstag wartet oft nur ein dunkler Stall auf sie.

Fiaker gehören nicht in eine Stadt! Deshalb fordert der VGT ein Verbot von Fiakern in Wien und als erste Schritte:

    • Verkürzung der Arbeitszeiten
    • Vorgeschriebene Urlaubstage
    • Schattenplätze auf allen Standplätzen
    • Verbot von Maulkörben
    • Boxenhaltung mit täglich freiem Auslauf

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.