Teilen:

Junge Mäuse suchen dringend ein Zuhause!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (12.11.2010)

Wien, 12.11.2010

130 junge gesunde Mäusemädchen stehen vor ihrer Freilassung aus dem Labor

130 junge gesunde Mäusemädchen stehen vor ihrer Freilassung aus dem Labor

Engagement beweist ein Mitarbeiter der BOKU, der sich nach einer Versuchsreihe für die genehmigte Freilassung von 280 Mäusen eingesetzt hat und bisher schon 150 der jungen gesunden Nager an liebevolle Menschen vergeben konnte! Der Verein Gegen Tierfabriken freut sich über diese Eigeninitiative, doch 130 Tiere suchen noch ein neues Heim – wenn sie nicht fündig werden, erwartet sie der sichere Tod. Denn üblich ist, dass Versuchstiere nach "Gebrauch" getötet werden. Die meisten sind jedoch noch sehr jung und stehen eigentlich noch am Anfang ihres Lebens ...

Das neue Zuhause
Es ist so einfach den kleinen Nagern eine 2. Chance im Leben zu schenken. Ein günstiges Terrarium ist schnell gebaut, zb indem man sich im Baumarkt Plexiglas und Lochplatten gratis zuschneiden lässt und mit breitem Klebeband ganz ohne Bohren zuhause zusammensetzt. Bei Gefahr von außen – zb durch eine Katze – kann als Deckel beispielsweise ein Fliegengitter (gibt es mit auf verschiedene Größen adaptierbaren Rahmen ebenfalls im Baumarkt) verwendet werden. Lochplatten eignen sich ebenso als Deckel. Hauptsache die Luftzufuhr ist gegeben! Das erwähnte breite Klebeband tut auch exzellente Dienste als Deckelscharnier! Käfige gibt es natürlich auch in der Tierhandlung! Dabei ist darauf zu achten, dass eventuelle Gitterstäbe keine zu großen Abstände aufweisen dürfen, da die zu vergebenen Mäuse noch klein sind! Das Einstreu ist gesundheitlich umso besser, desto weniger es staubt. Maiseinstreu ist dadurch mehr zu empfehlen als Holzspäne – beides ist in Tierhandlungen erhältlich.

Natürlich bevorzugt eine Mäusebande – die geselligen Wesen sollten imm er zu mehrt gehalten werden – eine abwechslungsreiche Ausstattung ihrer Behausung und ein nicht zu enges Territorium. Bezüglich der Größe des neuen Zuhauses kann dieser Calculator eine Richtlinie darstellen: www.mauscalc.de

Das Essen
Neben Wasser und Salat sowie anderem gewaschenen Obst und Gemüse sollte ihnen auch geeignetes Mäusefutter zur Verfügung stehen. Das Angebot ist hierfür breit. Wer gerne biologisch füttern möchte, ist dieser Haustierladen, der lobenswerterweise keine Tiere verkauft, zu empfehlen: www.tierischgutesachen.at

 

Die Frist
Die Mäuschen müssen bis 2. Dezember ein neues Heim gefunden haben, da an diesem Tag ihre Chance auf Vergabe abläuft und somit ihrem Leben ein Ende gesetzt wird. Die Alternative ist aber ein neues angstfreies Leben, in das sie starten können, sobald sie abgeholt werden!

Bitte denken Sie darüber nach, ob Sie in Ihrem Zuhause wie auch in Ihrem Herzen einen Platz für einige der kleinen Wesen übrig haben. Wir können vielleicht nicht allen gequälten Tieren der Welt das Leben retten, aber für alle Geretteten bedeutet es die Welt, in Frieden weiterleben zu dürfen!

KONTAKT: ehsansuleiman@gmx.at

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung

12.02.2026, Graz

Einladung: morgen Freitag Tierschutzdemo vor Bauernbundball in Grazer Stadthalle

Der ÖVP-Bauernbund blockiert massiv jede vernünftige Weiterentwicklung im Nutztierschutz – Protest vor allem gegen die Beibehaltung des Schweine-Vollspaltenbodens

10.02.2026, Klagenfurt

Einladung zur Pressekonferenz: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

Expert:innen und Tierschutzvertreter:innen beziehen Stellung zur aktuellen Wolfsthematik in Kärnten

09.02.2026, Steinbrunn

14 Füchse und 2 Marder getötet: Jagdverband Burgenland brüstet sich sinnloser Tötungen

Die Jagd auf Füchse ist in jeder Hinsicht kontraproduktiv und bedeutet sinnloses Tierleid: Füchsinnen sind Anfang Februar bereits schwanger, Abschüsse kurbeln Reproduktion an

06.02.2026, Wien

Vorträge zu Theorien zur Tierbefreiung

Vorträge, Podiumsdiskussion und Q&A

04.02.2026, St. Pölten

NÖ Jagdgesetz-Novellierung untergräbt Tierschutz

Das neue NÖ-Landesjagdgesetz wird von der Landesregierung als „modernstes Jagdgesetz“ gefeiert. Viele Änderungen sprechen aber eher dafür, dass nun noch brutaler mit den Tieren umgegangen werden darf.

28.01.2026, Wien

Tierleid im Lachsfleisch

Der VGT Lachs-Tierschutzbericht