Teilen:

Nationalratsabgeordneter Jochen Pack wiederholt ÖVP-Versprechen zu "Tierschutz in die Verfassung"

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.05.2013)

Steiermark, 03.05.2013

Diesen Freitag trafen sich drei VertreterInnen des VGT mit dem steirischen Nationalratsabgeordneten und Mitglied des Unterausschusses Jochen Pack zur Verankerung des Tierschutzes in der Verfassung.

Nachdem dieser wichtigen Forderung seit der Volksbefragung 1996 und dem einstimmigen Nationalratsbeschluss 2004 Tierschutz als Staatsziel in die Verfassung aufzunehmen nicht nachgegangen wurde, sah sich Jochen Pack mit dementsprechend harten Vorwürfen konfrontiert. Alle Parteien außer die ÖVP sagten zu, Tierschutz im Sinne der Formulierung des Entschließungsantrages vom 27. Mai 2004 in die Verfassung aufnehmen zu wollen. Dieser lautet: “Der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere soll aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf als Staatszielbestimmung Eingang in den neuen Verfassungsentwurf finden”. Demzufolge ist die ÖVP die einzige Partei, die mit ihrer Blockadehaltung die Umsetzung verhindert. Daraufhin meinte Herr Pack lediglich, dass er diese Formulierung nicht als bindend ansieht. Die Gründe für die Blockadehaltung wollte er nicht nennen.

Trotzdem versicherte er den VGT-VertreterInnen, wie auch die restliche ÖVP-Führungsspitze, dass der Tierschutz mit Sicherheit noch vor der Sommerpause in der Verfassung verankert wird. Am Montag tagt der Verfassungsausschuss. Dort soll schließlich der Tagungstermin und die weitere Vorgehensweise des Unterausschusses beschlossen werden. Der VGT wird trotz dieser scheinbaren pro Tierschutz-Stimmung Augen und Ohren offen halten, damit alle Parteien ihrer demokratischen Verpflichtung nachkommen.

Nach dem langen Gespräch ließ sich Herr Pack noch zu der privaten Bemerkung hinreißen, dass “manches leider viel zu lange braucht”. Dem können wir nur zustimmen und hoffen, dass der Unmut der Zivilbevölkerung allen Ausschussmitgliedern genug Motivation bietet, endlich dieser alten Forderung nachzukommen.

22.09.2026, Wien

Animal Rights Lectures 2026 mit DDr. Martin Balluch

In fünf Vorträgen wird VGT-Obperson DDr. Martin Balluch über die philosophische Basis der Tierrechtsbewegung referieren mit anschließender Diskussionsrunde.

17.09.2026, St. Pölten

Tierschützer:innen fordern Konsequenzen für Horrorstall

50 Personen schließen sich trotz Regenwetters VGT-Demomarsch bis vor die BH St. Pölten an

16.09.2026, Bad Goisern

1. Tag der neuen Singvogelfangsaison: VGT dokumentiert Fang bei Bad Goisern

Zwei Singvogelfänger wurden in flagranti bei Vogelfang im Wald der ÖBF erwischt, in 3 Stunden ging kein Vogel in die Fallen

16.09.2026, St. Pölten

Horror-Stall: Tierschutz-Demozug in St. Pölten

Anlässlich der Ende August aufgedeckten Tiermast im Bez. St. Pölten-Land ruft der VGT zum Protest-Marsch durch St. Pölten bis zur zuständigen Bezirkshauptmannschaft

14.09.2026, Salzkammergut

Singvogelfang: VGT beruft gegen ALLE 52 neuen Bescheide, die den Fang erlauben

Morgen beginnt die neue Singvogelfangsaison im OÖ Salzkammergut; der VGT hält die reformierte Artenschutzverordnung für verfassungswidrig und ruft VfGH an

11.09.2026, Klagenfurt

Einladung Klagenfurt: 2 Personen 11 Std auf Schweine-Vollspaltenboden

Einer der Tierschützer:innen wird auf einem klassischen Vollspaltenboden sitzen, der 2034/2038 verboten wird, die andere auf der Neuversion des Vollspaltenbodens, die kein Ablaufdatum hat

10.09.2026, Färöer

Waljagd auf den Färöer-Inseln: VGT spricht mit Walfänger

Heuer wurden schon über 800 Grindwale auf den Färöer-Inseln massakriert – die zu Dänemark gehörende Inselgruppe beruft sich auf Tradition

09.09.2026, Wien

Noch immer kein Schweine-Vollspaltenbodenverbot: VGT-Protest beim Ministerrat

Der VGT erinnert die Regierung daran, dass im Tierschutzgesetz festgelegt ist, dass es ab Ende 2026 einen neuen Mindeststandard für die Haltung von Schweinen geben muss