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OberösterreicherInnen fordern Tierschutz in die Verfassung

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.05.2013)

Wien, 06.05.2013

Sowohl auf der Linzer Landstraße als auch auf dem Hochbuchberg OÖ gab es am Samstag, 4.5. Aktionen für Tierschutz in die Verfassung. OÖ BürgerInnen fotografierten sich dabei am Gipfelkreuz mit einem Transparent, nach einer Wanderung zu einer Hütte, in der sie mit veganem Essen versorgt wurden.

Bei der samstäglichen Demonstration auf der Linzer Landstraße verkleidete sich am 4.5 ein Tierschutz-Aktivist als ÖVP Mitglied, während eine Aktivistin von diesem symbolisch unterdrückt wurde. Der als ÖVP verkleidete Aktivist hielt dabei ein Wahlplakat, auf dem „ÖVP steht für Tierqual“ zu lesen war. Beim Infotisch wurde währenddessen für Tierschutz in die Verfassung geflyert und die Petition dazu beworben.

Manche PassantInnen beschimpften das vermeintlichen ÖVP Mitglied, da diese nicht wollen, dass eine erfolgreiche Umsetzung von einer Partei weiterhin verhindert wird, die seit 17 Jahren zeigt, dass Tierschutz für sie nicht relevant ist.

Seit 17 Jahren blockiert die ÖVP als einzige Partei das Anliegen für Tierschutz in die Verfassung. Und obwohl 2004 bei dem einstimmigen Parlamentsbeschluss schon ein Wortlaut dafür – nämlich §1 TSchG - fixiert wurde, versucht die ÖVP nun den Wortlaut auf eine oberflächliche Formulierung zu ändern.

Fast alle anderen Parteien sind sich einig, nur die SPÖ könnte noch einem unzureichenden Wortlaut zustimmen. Deshalb gibt es jetzt die Möglichkeit, an die Unterausschuss Mitglieder der ÖVP und SPÖ zu schreiben, damit Tiere in der Verfassung als Mitgeschöpfe geschützt werden! Die E-Mail Adressen der Mitglieder sind auf www.veggies-linz.at zu finden. Auf www.tierschutz-in-die-verfassung.at können auch noch E-Mails an BM Spindelegger, Klubobmann Karlheinz Kopf und Verfassungssprecher Wolfgang Gerstl geschickt werden.

„Der Staat schützt das Leben und das Wohlbefinden der Tiere aus der besonderen Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf“

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