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TeilnehmerInnen des Symposions zu Tierschutz im Verfassungsrang kritisieren Regierungsentwurf

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.06.2013)

Wien, 04.06.2013

Gestern und heute tagte an der Vet Uni Wien ein international besetztes Symposion zur Frage der Formulierung einer Staatszielbestimmung Tierschutz in der österreichischen Verfassung. ExpertInnen aus Deutschland und der Schweiz stellten die dortigen Verfassungsbestimmungen zu Tierschutz vor und referierten über die jeweiligen Wirkungen. Auf dem Symposion wurde das Vorgehen der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP heftig kritisiert, im stillen Kämmerlein untereinander ohne Einbeziehung von Wissenschaft und Öffentlichkeit über die Staatszielbestimmung Tierschutz zu verhandeln. Der heute im Verfassungsausschuss beschlossene Entwurf, der Mitte Juni im Parlament abgestimmt wird, wurde heftig kritisiert. Eine lange Liste prominenter TeilnehmerInnen und Vortragender unterschrieb dazu eine eigene Stellungnahme, in der an das Parlament appelliert wird, die Formulierung noch zu adaptieren. Diese Stellungnahme wurde noch im heutigen Verfassungsausschuss zeitgerecht überreicht:

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