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250 Menschen halten bei 1-stündiger Mahnwache 250 tote Tiere im Arm

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (16.11.2013)

Wien, 16.11.2013

VGT-Aktion "Tierrechte Jetzt!" klagt an: solange Tiere als Sachen gelten, werden sie nach dem Profitmaximierungsprinzip behandelt; bringen sie keinen Profit mehr, werden sie entsorgt

Foto-Galerie und Film

Für heute rief der VGT am Museumsplatz in Wien zu einer Mahnwache für Tiere auf und 250 Menschen kamen. Schlag 12 Uhr bis 13 Uhr hielten sie schweigend je ein totes Tier im Arm. Darunter männliche Eintagsküken aus der Eierindustrie, Ferkel in den Kastenständen der Tierfabriken erdrückt, Versuchstiere aus der pharmakologischen Forschung, Makrelen von der Hochseefischerei, einige Opfer der herbstlichen Treibjagden und sogar ein Vogel aus einer Falle der Singvogelfänger im oberösterreichischen Salzkammergut. Tief bewegt verfolgten zahlreiche PassantInnen die Aktion.

VGT-Obmann DDr. Martin Balluch: "Mit dieser Aktion wollten wir die Opfer unter den Tieren in unserer Gesellschaft aus ihrer Anonymität reißen. Die Menschen sind fähig zu Mitgefühl, aber sie müssen dafür dem Tier in die Augen schauen können. Solange das individuelle Tier in einer Massenstatistik untergeht und sein Schicksal sich hinter verschlossenen Türen vollzieht, ob in einer Tierfabrik oder im Versuchslabor, wird sich nichts ändern. Die TeilnehmerInnen haben jetzt die Opfer gesehen und sie 1 Stunde lang im Arm gehalten, ihre leblosen Körper gespürt. Viele werden ihre persönliche Lebensweise im Umgang mit Tieren ändern, aber vielleicht auch den Mut fassen, aus dem Strom der anonymen Masse auszuscheren, und sich aktiv für Tierschutz zu engagieren. Immer mehr Menschen fordern heute gemeinsam, dass es einen fundamentalen Wandel im Umgang mit Tieren geben muss. Ich denke, dafür haben wir heute ein deutliches Zeichen gesetzt!"

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