Teilen:

Das soll artgemäße Hühnerhaltung sein?

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (11.04.2014)

Wien, 11.04.2014

AMA-Eier-Werbung ist aus Sicht des VGT irreführend und falsch!

AMA-Eier-Werbung ist aus Sicht des VGT irreführend und falsch!

Zur Fotogalerie: AMA-Bodenhaltung mit Käfigen

Immer wieder kommen erschreckende Bilder aus Bodenhaltungsbetrieben an die Öffentlichkeit: die Hennen leben in den Hallen so, als ob es kein Käfigverbot gäbe! Übereinandergestapelt stehen sie großteils auf Gitterböden, auf engstem Raum. Illegalerweise können Sie nicht jederzeit den eigentlich vorgesehenen "Scharrraum" (eingestreute Bodenfläche) nutzen. Aber die Eier, die aus diesen Hallen stammen, werden als Bodenhaltungseier vermarktet!

KonsumentInnentäuschung?

Welche Konsumentin, welcher Konsument stellt sich so eine Bodenhaltung vor? Zu Tausenden in Tierfabriken gedrängt ist den Tieren ein artgemäßes Leben nicht möglich. Doch was schreibt die AMA dazu auf ihrer Website? Zitat: "Im Sinne der Konsumentenerwartung in Hinblick auf artgerechte Haltung der Legehennen sieht das AMA-Gütesiegelprogramm nur Boden und Freilandhaltung vor und legt über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehende Bestimmungen an die Tierhaltung fest."

Hat man da noch Worte? Hennen, die den größten Teil des Tages auf Gitterböden stehen, ohne Tageslicht, in ammoniakbelasteter Luft, zig-tausende in einer Halle, sollen also in diesen AMA-Ställen unter "artgerechen" Bedingungen leben? Völlig absurd! Wo sind die höheren Standards als gesetzlich vorgeschrieben?

Welcher Konsument, welche Konsumentin möchte Eier aus einem Stall essen, indem Hennen auf so eine Art und Weise dahinvegetieren müssen?

Der VGT fordert von der AMA:

  • keine Werbung für Produkte, die Tierleid verursachen!

  • Produktwahrheit: auf der Website der AMA müssen interessierte KundInnen umfassend über die diversen Haltungsstands informiert werden, inkl. Fotos, wo sich jedeR selber ein Bild machen kann! Keine "Grüne-Wiesen"-Aufnahmen, die die Realität verschleiern!

  • endlich klare Konsequenzen als Reaktion auf die ständigen Gesetzesübertretungen von AMA-Bauern (u. a. Blombierung der Gittertüren, um sicherzustellen, dass das Tierschutzgesetz nicht ständig übertreten werden kann)

  • das eigentliche Ziel der AMA sollte eine wirklich artgemäße Haltung unter diesem Siegel sein, der Weg dahin ist aber sehr weit ...

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.

23.04.2026, Wien

Nach Anfragen Informationsfreiheitsgesetz: Tierversuche sollen Staatsgeheimnis bleiben

Keine inhaltlichen Antworten der Landesregierungen; ca 500.000 Versuchstiere sterben jedes Jahr in Österreich, 7184 Versuchstiere zur Effizienzsteigerung von Tierfabriken 2025 genehmigt

22.04.2026, Wien

Tierversuche als Staatsgeheimnis: Einladung

Anlässlich des Welttags für Versuchstiere am 24. April fragt der VGT: Wer hält die Tiere versteckt?

22.04.2026, Salzburg

Mahnwache für Stadttauben vor dem Salzburger Schloss Mirabell

Um die 30 Salzburger:innen versammeln sich heute vor dem Sitz der Salzburger Stadtregierung, um auf das Leid der Stadttauben aufmerksam zu machen.

21.04.2026, Wien

Großes Interesse bei den Tierrechtstagen in Wien

Mit 80 Teilnehmer:innen beging der VGT letztes Wochenende die Tierrechtstage in Wien Das große Interesse zeugt davon, dass der brutale Umgang mit Tieren in Tierfabriken längst schon der Vergangenheit angehören sollte.

17.04.2026, Salzburg

Tauben hungern – auch wenn Stadt Salzburg es weiterhin leugnet

Tote Tauben mit Körnerfutter im Kropf zeigen nicht, dass sie genug Futter in der Stadt finden, sondern eher durch Futter von Privatpersonen vor dem Hungertod bewahrt wurden

16.04.2026, Wien/Dänemark

VGT präsentiert neues Videomaterial von Vollspaltenboden Mindeststandard ab 2034/2038

Neue Aufnahmen aus Dänemark, dem größten Schweineproduzenten Europas, wo der Österreichische Mindeststandard ab 2034/2038 bereits seit 2015 gilt, zeigen unendliches Tierleid

16.04.2026, Wien

Tierschutz-Aktion zum „Muttertag“

Am 8. Mai zeigen Tierschützer:innen von VGT und Vienna Animal Save die Ausbeutung von Tiermüttern auf.