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Erneut Tierleid im Wiener Tierpark "Am Cobenzl"

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (27.10.2014)

Wien, 27.10.2014

Zum dritten Mal dieses Jahr erreicht uns eine Meldung aus dem beliebten Ausflugsziel: Wieder ist ein Tier in einer ungeeigneten Umzäunung hängen geblieben. Die Ziege konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien und musste erst duch eine Mitarbeiterin aus dem Holzschlitz gezerrt werden.

Zum dritten Mal dieses Jahr erreicht uns eine Meldung aus dem beliebten Ausflugsziel: Wieder ist ein Tier in einer ungeeigneten Umzäunung hängen geblieben. Die Ziege konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien und musste erst duch eine Mitarbeiterin aus dem Holzschlitz gezerrt werden.

Nach mehreren Meldungen über Misstände in der Tierhaltung im ,,Streichelzoo" des Landgut Cobenzl hat der VGT bereits im Mai 2014 eine erste Anzeige erstattet. Neben anderen Gesetzesübertretungen erreichten uns auch damals Berichte über wiederholt im ungeeigneten Zaun eingeklemmte Schafe.

Aufgrund einer Meldung eines aufmerksamen Tierfreundes musste der VGT nun wieder eine Sachverhaltsdarstellung an den Magistrat verfassen:

Letzten Samstag wurde erneut beobachtet, wie sich eine Ziege in einem falsch bemessenen Spalt im Zaun verfangen hatte. Erst nach einigen Minuten kam eine Tierpark-Mitarbeiterin und zerrte das arme Tier aus seiner Fixierung.

Selbstverständlich haben es die Tiere im Tierpark Cobenzl aufgrund der Auslaufmöglichkeiten deutlich besser als die meisten ihrer ArtgenossInnen in der Intensivtierhaltung. Dennoch handelt es sich bei dem Tierpark um keinen Gnadenhof, viele Tiere werden lange vor dem Erreichen ihrer natürlichen Lebenserwartung verkauft. Darüber hinaus, sollte es wohl möglich sein, die Gehege so zu gestalten, dass den Tieren keine Verletzungsgefahr droht, so wie es das Tierschutzgesetz in §18 auch vorschreibt.

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