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Mallorca bald ohne Stierkampf

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.10.2015)

Wien, 14.10.2015

Antrag der Regierungsparteien soll diese tierquälerische Tradition ab 2016 verbieten

Stierkämpfe sind für die betroffenen Tiere die reinste Quälerei. Schon bevor der Kampf beginnt, werden sie oft durch Wasser- und Nahrungsentzug geschwächt. In der Arena wird der Stier am Anfang von Lanzenreitern immer wieder hin und her getrieben und zusätzlich wird mit Eisenspitzen und Widerhaken in den Nacken des Stieres gestochen, sodass die Nackenmuskulatur stark verletzt wird und der Stier seinen Kopf nicht mehr richtig heben kann. Erst dann kommt der Torero in die Arena und beendet das blutige Spektakel, nach langem Treiben, mit einem Herzstich.

In Argentinien, Kanada, Cuba, Dänemark, Italien, Niederlande, in Teilen von Spanien (Katalonien) und den Kanarischen Inseln wurde der Stierkampf glücklicherweise bereits verboten. Jetzt soll auch Mallorca bald dazugehören – der VGT begrüßt dieses Vorhaben und hofft, dass auch noch weitere Länder diesem Beispiel folgen!

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