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Hund Flocki erstickt an Tennisball

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (05.04.2016)

Kärnten, 05.04.2016

Hätte eine funktionierende 24h Notrufnummer den Hund retten können?

Vor einigen Tagen erstickte der treue Familienhund „Flocki“ qualvoll beim Spielen an einem Tennisball. Der Hundehalter aus St. Andrä aus dem Lavanttal in Kärnten hatte den Jagdhundmischling vor drei Jahren aus dem Tierheim zu sich geholt.

Als das Unglück passierte, versuchte er verzweifelt tierärztliche Hilfe zu rufen. Doch all seine Bemühungen waren vergebens. Ein einziger Tierarzt war erreichbar, doch auch der konnte nicht weiterhelfen. Der Tierfreund musste tatenlos zusehen, wie sein Hund an dem verschluckten Tennisball stirbt.

Wenn Hunde Fremdkörper verschlucken, können Sofortmaßnahmen wie beispielsweise Schlagen auf die Schulterblätter, helfen. Das könnte in vielen Fällen den Gegenstand lockern und die Situation entschärfen. Allerdings sind spezifische Erste-Hilfe Maßnahmen vielen HundehalterInnen nicht bekannt und sollten deshalb bei einem Notruf von TierärztInnen erklärt werden.

Nach diesem Vorfall legte der Hundehalter bei der Tierärztekammer Beschwerde ein. Ein Kärntner Politiker fordert nun, dass es für das gesamte Bundesland eine 24h Hotline geben sollte, unter der TierärztInnen erreichbar sind. Im Moment gibt es für die unterschiedlichen Bezirke verschiedene Regelungen. Eine bundesweite Anpassung wäre aus Sicht des Tierschutzes sehr wichtig und wünschenswert!

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