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Das Schwein Vroni und ihr neues Leben

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (03.05.2016)

Wien, 03.05.2016

Vroni sollte eigentlich geschlachtet werden, jetzt kann sie ein unbekümmertes, sorgenfreies Leben auf einem Lebenshof führen!

Vroni sollte wie viele andere Tiere auch das Schicksal erleiden geschlachtet und verspeist zu werden. Doch es kam anders, im Herbst 2014 wurde das damals verletzte Schwein von einer Tierschützerin aus Niederösterreich freigekauft, in tierärztliche Behandlung gegeben und auf dem eigenen Hof aufgepäppelt. So konnte sie ihrem sicheren Tod entkommen. Innerhalb kürzester Zeit blühte Vroni förmlich auf, durch das Sonnenlicht und die aufopfernde Pflege veränderte sich auch ihre Hautfarbe und ihre dunklen Hautpigmente konnten sich vollständig entwickeln. Vronis Retterin beschrieb die Veränderung des anfangs verkümmerten Hausschweines als sehr spannend und ergreifend.

Ende April 2016 ist Vroni nun in ihr endgültiges Zuhause, den “Sternenhof Pocking” nach Südbayern übersiedelt. Einfach wurde ihr das durch die Behörden jedoch nicht gemacht. So wurden zahlreiche Anforderungen an den Transport gestellt, darunter auch einige Nachweise, welche eigentlich nur bei Tiertransporten mit einem wirtschaftlichen Zweck gesetzlich vorgeschrieben sind. Nach einigen Interventionen, unter anderem auch von Seiten des VGT und einem unermüdlichen Behördenlauf durch Vronis Retterin wurde die Übersiedlung schließlich genehmigt und konnte vonstattengehen. Vroni kam schließlich im Sternenhof an, wo sie sich sichtlich wohlfühlt.

Jährlich werden in Österreich rund 5,4 Millionen Schweine geschlachtet. In der konventionellen Tierhaltung werden nahezu alle auf Vollspaltenböden, also harten Böden mit Schlitzen, durch die der Kot durchfallen kann, gehalten, ganz ohne jegliches Einstreu. Über 99% aller Schweine kommen, außer bei der Fahrt zum Schlachthof, nie ins Freie, nie auf eine Weide. Ein Schicksal, das Vroni erspart blieb, sie kann seit ihrer Rettung ein unbekümmertes Leben führen, eines das sie bis vor 2014 nicht kannte.

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