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Kosmetik ohne grausame Tierversuche!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (20.07.2016)

Wien, 20.07.2016

Das immense Leid, das Tierversuche verursachen, ließe sich verhindern. Nicht nur, dass es bereits genügend alternative Testmethoden gibt, sondern auch, dass sich in den letzten Jahren gezeigt hat, dass die Versuchsergebnisse nicht auf den Menschen übertragbar sind.

Auch wenn es »Tierversuchsfreiheit« im Kosmetikbereich praktisch nicht gibt, weil jede Substanz irgendwann einmal getestet wurde, gilt generell: Mit der Unterstützung von Firmen, die sich zu einer tierversuchsfreien, veganen Firmenpolitik bekennen, zeigen Sie den großen Konzernen, die Tierversuche durchführen, die rote Karte.

Produkte aus diesen Listen sind grundsätzlich zu empfehlen:

Positivliste des Deutschen Tierschutzbunds Das Kaninchen mit der schützenden Hand setzt einerseits voraus, dass sich Unternehmen verpflichten, dass sie keine Tierversuche durchführen bzw. extern durchgeführt werden. Dies gilt für alle Stoffe, die nach dem 1.1.1979 auf den Markt kamen. Andererseits finden keine Rohstoffe Verwendung, deren Gewinnung mit Tierquälerei oder Ausrottung einhergeht oder für die Tiere eigens getötet wurden. Zudem dürfen keine Rohstoffe von toten Tieren verwendet werden und es darf keine wirtschaftliche Abhängigkeit zu anderen Firmen bestehen, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben. (z.B. Pharmaindustrie)

Leaping Bunny/Humane Cosmetic Standard (HCS) Das internationale Siegel Humane Cosmetic Standard kennzeichnet sich durch das Logo mit dem Leaping Bunny. (Zu Deutsch: Springendes Kaninchen) Dabei können die Firmen zwar selbst den Stichtag bestimmen, ab dem sie weder für Rohstoffe noch für Endprodukte Tierversuche durchführen bzw. durchgeführt werden, aber die Angaben der Firmen werden regelmäßig durch unabhängige Kontrollinstanzen überprüft.

Im Allgemeinen ist der Ethische Einkaufsführer von Animal Fair zu empfehlen. Dabei wird bei den Kosmetikmarken auch darauf geachtet, dass die Firmen nicht von Unternehmen abhängig sind, die Tierversuche durchführen und auch nicht in China registriert sind. Der Einkaufsführer bietet auch ein Kapitel für tierfreundliche Putzmittel an. Hier geht’s zum Einkaufsführer Für tierversuchsfreie Kosmetik kann auch der VGT-Einkaufsführer herangezogen werden, der hier als PDF vefügbar ist.

Wenn Sie sich auch für tierproduktfreie Kosmetik entscheiden möchten, dann ist die Veganblume ein verlässliches Siegel, durch welches Sie sicher wissen, dass keine Nebenprodukte aus der Massentierhaltung verwendet werden. Solche Nebenprodukte sind beispielsweise Fettsäuren aus Schweinemägen, Kollagen aus Schweine- oder Fischhäuten, Keratin aus Hörnern und Hufen, Knochenmehl oder sogar Fruchtwasser, Wollfett, Bienenwachs, Perlen- und Seidenpulver oder Karmin. Hört sich komisch an, dass sich diese Stoffe vielleicht in Ihrer Kosmetik verstecken? Ist es auch!

Moderne Forschungsmethoden ohne Tierleid machen die Tierversuche, die zudem teilweise zu gefährlichen Rückschlüssen auf die Menschen kommen, überflüssig. Im Gegensatz zum Tierversuch liefern moderne tierversuchsfreie Verfahren verlässliche, für den Menschen relevante Ergebnisse und sind dazu meist auch noch kostengünstiger! Die Methoden reichen von Zellkulturen, über Bakterien und Bioreaktoren bis zu Simulatoren. Alle Alternativen und die ausführliche Erklärung kann hier nachgelesen werden.

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