Teilen:

VGT: Wieder Tiere im Stall verbrannt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.07.2017)

Wien, 10.07.2017

Wieder sind bei einem Stallbrand Tiere auf qualvollste Weise gestorben, ohne die geringste Chance, sich retten zu können. Der VGT fordert bessere Brandschutzbestimmungen und Fluchtmöglichkeiten für die Tiere.

Am Donnerstag sind bei einem Bauernhofbrand 70 Schweine, darunter 45 Ferkel, auf qualvolle Weise verbrannt. Für sie gab es keine Möglichkeit des Entkommens, als der Brand im Futtermittellager auf den Stall übergriff, denn einen Fluchtweg gab es keinen.

Die OIB-Richtlinie 2.1 für Brandschutz bei Betriebsbauten sieht vor, dass Bauwerke so geplant und ausgeführt werden müssen, dass den BenutzerInnen bei einem Brand ein rasches und sicheres Verlassen des Bauwerks möglich ist. Dies betrifft allerdings nur menschliche BenutzerInnen, Tiere werden bei Brand nicht als „Leben“ sondern als „Besitz“ betrachtet, ihr Tod ist nur ein finanzieller Schaden. Der VGT fordert, dass das Leben von Tieren ebenso geschützt werden muss. Bauwerke für Tiere müssen genauso vor Bränden geschützt werden, als würden Menschen darin leben. Es muss geeignete Fluchtmöglichkeiten für die Tiere geben und Lüftungsanlagen, die ein Ausbreiten von Flammen und Rauch in den Bereich der Tiere verhindern. Das Leben der Tiere muss geschützt werden. Es gibt eine Petition, um diese Forderungen zu unterstützen:

Zur Petition

VGT-Tierschutzreferentin Ines Haider: „Man muss sich nur einmal vorstellen, während eines Brandes in einem Raum eingesperrt zu sein, vielleicht sogar angebunden oder in einem Käfig, ohne die geringste Chance zu entkommen. Man sieht die Flammen und kann nur auf den grausamen Feuertod warten. Das war das Schicksal bereits tausender Tiere bei Bauernhofbränden. Tierschutz sieht anders aus. Die Brandschutzbestimmung müssen endlich für Tiere verbessert werden.“

26.03.2026, Wien

Brandaktuelle Gallup-Umfrage zum Singvogelfang zeigt: Drei Viertel dagegen!

Über 80 % der Frauen und sogar 85 % der Menschen über 50 sprechen sich gegen den Singvogelfang per se, den Vorgang beim Fallenfang und die Art des Transports der Vögel aus

26.03.2026, Wien

VGT Fischschutz-Aktion: Fische schützen, statt Fische fischen!

10 Jahre Welttag für das Ende der Fischerei. Der VGT informiert mit einer Fischschutz-Aktion über den internationalen Aktionstag und die tierquälerische Fischerei.

25.03.2026, Jagenbach

Spiridon II-Exporteur Klinger einer der Hauptakteure auf österreichischen Rinder-Versteigerungen

Waldviertler Firma exportiert regelmäßig Kalbinnen in Tierschutz-Hochrisiko-Staaten wie Algerien

25.03.2026, Wien

VGT-Aktivist:innen gedenken verunfallter Fiakerpferde

Mahnwache am Stephansplatz bringt zum Ausdruck: Jeder Vorfall ist einer zu viel

24.03.2026, Wien

VGT - Aktion anlässlich 10 Jahre Welttag für das Ende der Fischerei

Der Welttag für das Ende der Fischerei (WODEF) jährt sich 2026 zum 10. Mal. Der VGT unterstützt den internationalen Informations- und Aktionstag mit einer Tierschutzaktion am Stephansplatz.

24.03.2026, Wien

Verunfallte Fiakerpferde: Einladung zur Mahnwache

Aktivist:innen des VGT machen auf 2 Fiakerunfälle der letzten Wochen aufmerksam

19.03.2026, Wien

Immaterielles UNESCO-Kulturerbe? VGT präsentiert Video zum Singvogelfang in OÖ

Anlässlich der Überprüfung durch die Österreichische UNESCO-Kommission, ob der Singvogelfgang im OÖ Salzkammergut Kulturerbe bleiben soll, zeigt VGT Dokumentation

18.03.2026, Wien

VGT-Riesenhuhn räumt mit Eier-Mythen auf

Eine Protestaktion des VGT macht heute am Stephansplatz auf die Missstände in der Eierproduktion aufmerksam.