Teilen:

Welt-Ei-Tag: VGT-AktivistInnen in überdimensionalem Kückenschredder zerhäckselt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (12.10.2017)

Wien, 12.10.2017

Zum Welt-Ei-Tag am 13.10. hat der VGT heute auf der Mariahilferstraße eine Aktion durchgeführt, um auf die grausame Praktik des Kückenschredderns aufmerksam zu machen.

VeganerInnen werden oft gefragt, warum sie keine Eier essen. Schließlich müssen dafür doch keine Tiere sterben. Oder doch? Österreich war der Vorreiter beim Legebatterieverbot in der EU. Dennoch ist das Tierleid, das durch die Eierproduktion entsteht, immer noch enorm. Denn nur die weiblichen Legehühner können Eier legen, doch für jedes weibliche Huhn wird auch ein männliches Kücken geboren. Da spezifische Rassen für das Eierlegen und für die Fleischproduktion gezüchtet werden, sind männliche Legehühner ohne wirtschaftlichen Nutzen und werden in der konventionellen Produktion einfach vernichtet. Jährlich sterben so allein in Österreich 9,3 Millionen Kücken, obwohl sowohl im Strafgesetzbuch im § 222 (3) als auch im Tierschutzgesetz im § 6 (1) das Töten von (Wirbel-)Tieren ohne guten Grund verboten ist.

Der Verein gegen Tierfabriken möchte anlässlich das Welt-Ei-Tages an diesen Missstand erinnern. Zu diesem Zweck wurden heute auf der Mariahilferstraße TierschützerInnen als Kücken verkleidet in einen überdimensionalen Schredder gestopft. Mit grausigen Motorengeräuschen und Vogelgezwitscher wurde die Aktion realitätsnah untermalt. Auch im Hinblick auf den kürzlich erfolgten Fipronil-Skandal, sollten alle KonsumentInnen beim Kauf von Eiern zweimal überlegen, ob es das Leid der Tiere wert ist.

Denn Kochen ohne Eier kann so einfach sein: zu den Alternativen.

10.07.2026, Tirol

Tiroler Tierschutzlehrkräfte - Team gibt praxisnahe Einblicke in Tierrechte und Aktivismus

Oberstufen-Workshop als Ausklang eines erfolgreichen Schuljahrs

10.07.2026, Wien

1. Durchbruch: Bauarbeiten für Amphibientunnel in vollem Gange

VGT freut sich über Baustart am Schottenhof, Hanslteich folgt

09.07.2026, Wien

VGT warnt: Deutsche Brieftaubenverbände wollen tausende Tiere in Wien aussetzen

Am 25. Juli sollen Brieftauben von Wien 500 km bis nach Bayern fliegen – 50-75 % davon werden sterben oder die Stadttaubenpopulationen am Weg dorthin vergrößern!

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!

07.07.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

07.07.2026, Wien

Wolfstötungen in Österreich: offizielle Beschwerde bei EU-Kommission aus Italien

Tötungen zweier nachweislich harmloser Wölfe mit GPS-Halsband aus Italien in Kärnten (Feb 2026) und jetzt in Tirol – Beschwerde 25 internationaler Natur- und Tierschutzorganisationen.

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.