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Immer mehr schreckliche Unfälle mit Tiertransportern

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (30.05.2018)

Jagerberg, 30.05.2018

VGT kritisiert Tierquälerei in landwirtschaftlichen Betrieben, beim Transport, im Schlachthof

Die Serie von schweren Tiertransport-Unfällen reißt nicht ab. Heute verunglückte in der Steiermark wieder ein regionaler Transporter, 30 Schweine wurden getötet. Wie kommt es zu diesen tragischen Vorfällen?

Tierleid vom Anfang bis zum Ende
Bei den vergangenen öffentlich gemachten Unfällen handelte es sich durchwegs um Transporte zum Schlachthof. Für die Schweine ist das Leid sowieso maximal: in den konventionellen österreichischen Schweinemasten leben sie ein Leben voller Leid und Qual in tristen, strukturlosen Hallen, ohne der Möglichkeit, ihr natürliches Verlangen nach Beschäftigung zu befriedigen. Zur Gewinnmaximierung wird ihnen jede Lebensqualität wegrationalisiert.

Tiertransport zur Schlachtung
Die Schweine, die sich ihr Leben lang kaum bewegen konnten, werden am letzten Tag ihres Lebens auf den Tiertransporter gezwungen. Viele können sich nur schwer bewegen, möglichst schnell werden die verängstigten Tiere auf- und wieder abgeladen. Vermutlich unter Zeitdruck geschehen dann die LKW-Unfälle, die die Öffentlichkeit schockieren und alamieren.

Grauenhafte Schlachtung
Die Angst der Tiere wird dann am Schlachthof maximiert. Der Schlachthofskandal hat 2015 aufgezeigt, wie grausam mit den Tieren umgegangen wird. Zeit ist Geld, den Preis für die schlechte Haltung, den gefährlichen Transport und die bestialische Tötung zahlen nicht die Konsumenten und Konsumentinnen - sondern die armen und unschuldigen Schweine.

David Richter vom VGT dazu: "Solche Unfälle sollten uns zum Nachdenken anregen über unseren respektlosen Umgang mit fühlenden Lebewesen. Der VGT macht seit Jahren auf die Kulturschande Schweinehaltung aufmerksam. Und mit dem Vorhaben, Tierqual-Schweinefleisch nach China zu exportieren, wird sich die Situation für die Tiere nicht verbessern, eher im Gegenteil. Dem möchten Tierschutzinitiativen entgegenwirken!"

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