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Tiertransport-Tour: zu Besuch in Klagenfurt

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (31.05.2018)

Wien, 31.05.2018

Heute machte die österreichweite VGT-Tiertransportinfo-Sommertour bei strahlendem Sonnenschein in Klagenfurt Station und machte dort auf das triste Los der männlichen Kälber in der Milchproduktion aufmerksam.

Die Kirchengeher_innen wunderten sich am heutigen Feiertag nicht schlecht als sie am Alten Platz in Klagenfurt die Schreie von Kälbern hörten. Etliche Passant_innen blieben stehen und betrachteten den nachgeabuten Tiertransporter mitten am Platz ganz genau – viele unterschrieben die Petition des VGT gegen Kälbertransporte.

Auch Kärntner Kälber werden jedes Jahr von den Milchbetrieben, wo sie geboren werden damit ihre Mütter Milch geben, aus ins Ausland verfrachtet. So auch der kleine Lord, der von Wolfsberg, über Italien und Kroatien, bis in die Türkei transportiert wurde. Von seiner Mutter wurde er direkt nach der Geburt getrennt – mit einem von nur 26 Tagen wurde er mittels Langstreckentransport nach Italien gebracht. Dort sollte er einige Monate lang auf Vollspaltenboden gemästet werden. Schließlich wurde er nach Kroatien gebracht und von dort aus auf einem Schiff mit tausenden anderen Rindern in die Türkei geschickt. Kurz darauf musste Lord sterben.

Sein kurzes Leben war voller Leid: Trennung von seiner Mutter, Langstreckentransporte und artwidrige Haltung.

Wir rufen nun dazu auf, jetzt erst recht zu unterschreiben! Die Petition gibt es auch online unter: www.vgt.at/milch

Weitere Termine finden Sie auf unserer Übersichtsseite der Tiertransport-Tour durch Österreich.

Fotos vom Infostand in Klagenfurt

Infostandaufbau Klappständer mit Poster und lebensgroßer Plastik-Kuh Infostand mit vielfältigen materialien. Personen informieren sich am Infostand

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