Teilen:

Fiaker an Dreistigkeit nicht zu überbieten

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.06.2018)

Wien, 04.06.2018

Der Verein gegen Tierfabriken erstattet 30 Mal Anzeige wegen Nichteinhaltung der Fiaker-Fahrzeiten

Laut Gesetz dürfen Fiaker erst ab 10 Uhr aus den Stallungen und somit in die Stadt fahren. Auf die Fiaker-Standplätze auffahren und Gäste aufnehmen dürfen sie erst ab 11 Uhr. Doch genau an diese gesetzlichen Vorschriften halten sich dutzende Fiaker schlichtweg nicht, was eine Recherche des VGT ergab. Aktivist_innen dokumentierten an lediglich zwei Tagen die Regelverstöße der Fiakerfahrer_innen und sammelten dadurch ganze 30 Gesetzesverstöße. Der am häufigsten dokumentierte Gesetzesbruch betrifft das zu frühe Auffahren auf den Standplatz, danach das zu frühe Aufnehmen von Kundschaft. Weitere Vergehen betreffen nicht vorhandene Platzkarten und einmal blockierte ein Fiaker durch rücksichtsloses und unsachgemäßes Einparken 10 Minuten lang einen Fahrradstreifen. Die gesammelten Rechtsverstöße wurden dem Rechtsexperten des VGT übergeben, welcher diese nun zur Anzeige bringen wird.

Es reicht den Fiakerlenker_innen scheinbar nicht, täglich dutzende Pferde stundenlang durch die Wiener Innenstadt zu hetzen. Um ihren Profit zu steigern, setzen sie sich schlichtweg über die gesetzlich festgelegten Betriebszeiten hinweg. Für eine 20-minütige Fahrt müssen immerhin 55€ bezahlt werden.

Die Dreistigkeit der Fiaker wird auch an einem Ereignis deutlich, welches sich gestern Vormittag am Michaelerplatz ereignete. Eine Aktivistin, die das Geschehen miterlebt hat, erinnert sich an Folgendes: Um etwa 10:45 Uhr fotografierte ich einen Fiaker, der Gäste aufnahm und losfahren wollte. Er erkannte aber, dass ich ihn bei dem Gesetzesverstoß fotografierte, scheuchte die Gäste wieder aus der Kutsche und meinte, sie sollen um 11 Uhr wieder kommen. Dies ist nur ein Beispiel, welches verdeutlicht, dass den Fiakerfahrer:innen vollkommen klar ist, dass sie das Gesetz missachten. Bis jetzt waren sie dabei jedoch unbeobachtet.

Der VGT wird die Fiaker weiterhin kontrollieren und Gesetzesbrüche unaufhaltsam zur Anzeige bringen und vor allem in den heißen Sommermonaten, wie das Jahr zuvor, für Hitzefrei ab 30℃ demonstrieren.

Zur Petition: Hitzefrei ab 30 Grad!

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche