Teilen:

Die neue Wiener Marktordnung: Ein starkes Zeichen für mehr Tierschutz!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (14.06.2018)

Wien, 14.06.2018

Nach jahrelanger Aufklärungsarbeit handelt nun endlich die Politik: Laut neuer Marktordnung ist der Verkauf von Tierpelzen und Käfigeiern auf Wiener Märkten nicht mehr erlaubt!

Jahr für Jahr recherchierten AktivistInnen des VGT auf allen Wiener Weihnachtsmärkten, jedes Mal zeigte sich ihnen dasselbe traurige Schauspiel: Tierpelz, so weit das Auge reicht, kaum ein Kleidungsstück war richtig deklariert, sogar falsche Auskünfte waren keine Seltenheit. Ob es sich bei den Bommeln auf den feilgebotenen Winterhauben um Tierpelz oder Kunstpelz handelt, war für Laien beinahe unmöglich zu erkennen, für TierfreundInnen war es schwer, eine informierte Kaufentscheidung zu treffen.

Die Novelle der Wiener Marktordnung, die von Ulli Sima und Rüdiger Maresch ausverhandelt wurde, schafft jetzt Abhilfe: Auf Vorschlag des VGT beinhaltet die Neuerung auch ein Verkaufsverbot von Tierpelz auf Märkten. Und noch eine erfreuliche Änderung gibt es: Auch Legebatterie-Eier, deren Produktion in Österreich seit 2009 illegal ist, sind künftig auf Wiener Märkten tabu! Auch Käfigeier, deren Produktion in Österreich ab 2020 illegal ist, sind künftig auf Wiener Märkten tabu!

VGT-Campaigner Georg Prinz dazu: Es ist sehr erfreulich, zu sehen, dass die Wiener Stadtpolitik die Arbeit von Tierschutzvereinen wertschätzt und auf unsere Empfehlung hin einen Schlusstrich unter den unseligen Pelzverkauf auf Wiener Weihnachtsmärkten gesetzt hat. Endlich haben der dauernde Gesetzesbruch und die Konsumententäuschung durch falsch oder fehlerhaft deklarierten Pelz ein Ende! Wien liegt damit voll im weltweiten Trend: Die Stadtverwaltung in San Francisco hat vor kurzem ein totales Pelzverkaufsverbot beschlossen, in England hat das Parlament am 4. Juni sogar über ein landweites Importverbot für alle Tierpelzprodukte diskutiert. Mit diesem Schritt macht Wien im Rennen um die tierfreundlichste Weltstadt Boden gut! Jetzt ist die Bundesregierung gefordert, sich in ganz Österreich gegen den Verkauf der Tierqualprodukte Käfigeier und Tierpelz einzusetzen!

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben