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"Morddrohung" gegen Pferde – Wiens Fiaker zeigen ihr wahres Gesicht

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (25.10.2018)

Wien, 25.10.2018

 Drohungen, dass Fiakerpferde getötet werden könnten, sind haltlos und gefährlich

Der VGT begrüßt eine offene Debatte um ein Fiaker-Verbot im ersten Bezirk,  verurteilt allerdings die Drohungen der Fiaker_innen, ihre Pferde umzubringen zu lassen, sollte so ein Verbot tatsächlich kommen. Solch ein Szenario ist absurd, denn: ein Töten von Fiakerpferden wäre nicht nur ethisch verwerflich und für die Unternehmen wirtschaftlich unsinnig, sondern auch illegal. Bekannterweise verfügen Wiens Fiakerpferde über Pferdepässe, in denen ganz klar vermerkt ist, dass diese Tiere "nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt" sind. Eine Tötung dieser Pferde aus reinem Überdruss und weil sie nicht mehr den ursprünglich gedachten Zweck erfüllen, stellt keinen vernünftigen Tötungs-Grund nach §6 (1)  Tierschutzgesetz dar und ist deshalb verboten.

 VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: "Wir lassen nicht zu, dass das Leben unschuldiger Pferde jetzt zum politischen Spielball wird.  Wie glaubwürdig ist eigentlich die angebliche Pferde-Liebe der Fiakerunternehmehr_innen, wenn sie bereit sind, für politisches Kleingeld mit dem Töten ihrer Tiere zu drohen? Ein stufenweiser Fiaker-Ausstieg aus dem ersten Bezirk mit Reduktion der Standplätze, schrittweisem Auslaufen der Konzessionen und einer Übergangsfrist wäre das Beste für Pferde und Anrainer_innen und auch für die Unternehmen!"

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