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Fiaker-Petition morgen im Wiener Petitionsausschuss

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (06.11.2018)

Wien, 06.11.2018

Ein Aktivist des VEREINs GEGEN TIERFAKRIBEN (VGT) und zugleich Einbringer der Petition „Pferde raus aus der Stadt – für ein Fiakerverbot in der Wiener Innenstadt“ spricht im morgigen Petitionsausschuss im Wiener Rathaus.

Seit letzter Woche sind die Stellungnahmen zur Petition bekannt. Petitionseinbringer und VGT-Campaigner David Fenzl meint dazu: Ich bin erfreut, dass nicht nur wir Handlungsbedarf sehen. Erfahrene Politiker_innen der Stadt Wien geben uns dahingehend recht, dass sich die Fiaker oft nicht an Gesetze halten. Zu nennen sind hier beispielsweise das zu frühe Auffahren auf die Standplätze und die regelrechte Überfüllung der Standplätze in der Wiener Innenstadt. Leidtragende sind einzig und allein die Pferde, die widerrechtlich außerhalb der gesetzlich festgeschriebenen Betriebszeiten eingesetzt werden.

Die Notwendigkeit zu handeln sehen alle außer Wientourismus und die Wirtschaftskammer Wien. Letztgenannte versucht mit Unwahrheiten die Petition zu diskreditieren. Fenzl weiter: So sehr ich mich über die positiven Stellungnahmen freue, so erschüttert bin ich über die unwahren Behauptungen der Wirtschaftskammer Wien. Faktum ist, dass Fiakerpferde in der prallen Sonne stehen und dass es zahlreiche Fälle von kollabierten, gestürzten und zusammengebrochenen Fiakerpferden gibt. In einem gebe ich der WKO Wien aber recht: Pferde sind Steppentiere. Darum frage ich: Ist die Wiener Innenstadt eine Steppe?

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