Teilen:

Fiaker: Gefahr für Mensch und Tier

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (24.10.2018)

Wien, 24.10.2018

Neues VGT- Video zeigt: jedes Jahr schwerste Unfälle mit Fiakern

Ein neu veröffentlichtes Video des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN zeigt auf, welchen Gefahren Pferde im regulären Fiaker-Betrieb ausgesetzt sind.
Pferde sind extrem sensible Fluchttiere -  im stressigen Straßenverkehr scheuen die Pferde immer wieder, reißen mitunter aus und gefährden dabei sich selbst und Passant_innen. Auch Kutscher_innen und Fahrgäste sind unter den Verletzten. 33 Unfälle mit Fiakern hat der VGT bis 2002 zurück dokumentiert. Das sind mehr als 2 Unfälle pro Jahr! Und das sind nur die medial bekannten - die Dunkelziffer liegt viel höher.  Erst im Oktober verunglückte ein Fiaker am Schwarzenbergplatz schwer - das Pferd musste in Narkose gelegt werden, um es aus dem Fiakergeschirr "herausschneiden" zu können.

Dass Tiere bei Fiaker-Unfällen schwer verletzt werden, ist keine Seltenheit. Einige Pferde trugen so starke Verletzungen davon, dass sie eingeschläfert werden mussten. Und auch Menschen kommen bei solchen Unglücken zu Schaden. So manche Kutschfahrt mit einem Fiaker wurde für Tourist_innen bereits zum Horrortrip. 

Die sensiblen Pferde sind von Natur aus nicht für den Einsatz in der Großstadt, auf Asphalt, geeignet. Auch nach Jahren als Fiakerpferd kann es passieren, dass ein lautes Hupen ein Pferd aus der Bahn wirft und es "durchgeht". Verschreckte davongaloppierende Tiere mit einer Kutsche im Schlepptau bringen sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer_innen in Lebensgefahr.     

Fiaker-Campaginer Georg Prinz dazu: "Angesichts des Risikos solcher Unfälle  ist es ein Wunder, dass die Fiaker nicht schon längst abgeschafft wurden.  Die Kutscher_innen argumentieren, dass die Pferde getötet werden, wenn das Fiaker-Verbot kommt. Aber das ist falsche Panikmache.  In Wahrheit  gefährdet jeder weitere Tag, an dem es so weiter geht wie bisher, die Leben und die Gesundheit von Tier und Mensch. Wie viele Unfälle müssen noch passieren, bis der Fiaker-Betrieb in der Inneren Stadt endlich verboten wird?"

08.07.2026, Wien/EU

VGT begrüßt neue EU-Strategie zu „Nutztieren“, mahnt aber Umsetzung ein

EU will die Tötung von Kücken und die Käfighaltung von Hühnern verbieten, sowie Tierwohl-indikatoren für Masthühner und ein Verbot von Kastenständen für Mutterschweine einführen

08.07.2026, Wien

Demozug gegen Tiertransporte am 29. August 2026

Gemeinsam für ein Ende des Tierleids auf der Straße und auf hoher See!

07.07.2026, Wien

„End the Cage Age“ – Ende des Käfigzeitalters gefordert

Heuer nähert sich bereits der 5. Jahrestag des Versprechens der EU-Kommission, die Käfighaltung zu beenden. Der VGT und VIER PFOTEN fordern keine weiteren Verzögerungen.

07.07.2026, Wien

Wolfstötungen in Österreich: offizielle Beschwerde bei EU-Kommission aus Italien

Tötungen zweier nachweislich harmloser Wölfe mit GPS-Halsband aus Italien in Kärnten (Feb 2026) und jetzt in Tirol – Beschwerde 25 internationaler Natur- und Tierschutzorganisationen.

26.06.2026, Wien

VGT fordert anlässlich Hitzewelle: Keine Fiakerfahrten in Wien

Die momenanten Regelungen reichen nicht aus, um Pferde vor der Hitze zu schützen.

24.06.2026, Wien

Es sieht nicht gut aus für Wassertiere

Die Welternährungsorganisation hat einen Fischereibericht veröffentlicht. Tierschutz kommt darin nicht vor.

23.06.2026, Wien

EU: Tierschutz-NGOs fordern Ende des Käfigzeitalters

VGT und VIER PFOTEN erinnern die EU-Kommission an ihr Versprechen für ein Ende der Käfighaltung. Es beginnt ein 100-tägiger Countdown zur erwarteten Vorlage der Gesetzesentwürfe

22.06.2026, Wien

15. Tierschutzlauf

Passend zum Welttierschutztag findet am 4. Oktober 2026 der Wiener Tierschutzlauf der Veganen Gesellschaft Österreich auf der Prater Hauptallee in Wien statt.