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Richtungswende in Sachen Fiaker: Petitionsausschuss empfiehlt ein neues Konzept zum Wohl der Pferde!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.11.2018)

Wien, 08.11.2018

Nach Petition: Sima und Vassilakou werden aufgerufen, die Tierschutz-Ziele des VGT umzusetzen

Nach Jahren zäher Tierschutz-Arbeit in Sachen Fiaker zeichnet sich in Wien dank massiver Kampagnen-Arbeit des VGT ein deutlicher Erfolg zugunsten der Pferde ab. Mit der Petition „Pferde raus aus der Stadt“, die innerhalb weniger Tage das Doppelte an erforderlichen Unterschriften erreicht hat, musste die Stadt den VGT in den Petitionsausschuss laden. Dieser tagte gestern Abend beim Wiener Rathaus und bringt einen sensationellen Erfolg für den Tierschutz: nach Anhörung der Argumente des VGT-Campaigners David Fenzl empfiehlt der Ausschuss den zuständigen Stadträt_innen Sima und Vassilakou, „die in der Petition formulierten Vorschläge zu berücksichtigen“. Ein neues Konzept für das Fiakerwesen in Wien soll unter Einbeziehung von Wirtschaftskammer, Standesvertretung, Tierschutz, Bezirk und der zuständigen Magistratsabteilungen in Hinblick auf das Wohl der Pferde erarbeitet werden.

VGT-Campaginer David Fenzl: „Wir sind froh, dass die Stimme des Tierschutzes im Wiener Rathaus endlich Gehör findet. Bisher schien die zuständige Tierschutz-Stadträtin auf diesem Ohr taub zu sein. Doch die Mehrheit der Wiener_innen will diese Tierqual nicht länger mitansehen. Nun ist klar, dass unsere Forderungen nach Hitzefrei ab 30 Grad, Arbeitszeitverkürzung und längerfristig ein Fiaker-Aus im ersten Bezirk berücksichtigt werden müssen. Das ist die deutliche Empfehlung des Petitionsausschusses. Am Ball sind jetzt Ulli Sima und Maria Vassilakou, die sich vor dem Tierleid nicht länger verschließen können. Wir sind gesprächsbereit und freuen uns, die Wiener Innenstadt tierleidfrei zu machen."

Radiobericht zum Petitionsausschuss

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