Teilen:

Der vegane Krapfentest

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (19.02.2019)

Wien, 19.02.2019

Faschingszeit ist Krapfenzeit! Wir haben einige vegane Krapfen für euch ausprobiert.

Krapfen werden das ganze Jahr über angeboten und mit Genuss verspeist. Aber vor allem in der Faschingszeit erleben die runden Germteigköstlichkeiten reißenden Absatz. Jedes Jahr finden sich unterschiedlichste Gremien zusammen, die die besten Krapfen Österreichs küren wollen. Hierbei wird detailliert auf jede Zutat des Krapfens, auf Geschmack, Konsistenz etc. eingegangen, aber das Tierleid, das sich durch die Beigabe von Eiern ergibt, meist völlig verschwiegen. Vielen Krapfen sind immer noch Käfigeier beigemengt, die meisten begnügen sich mit Bodenhaltungseiern. Letztere sind zwar eine Verbesserung, aber wie Recherchen gezeigt haben, sind auch sie meist alles andere als tierfreundlich.

Doch wer auf Tierquälerei beim Genuss verzichten möchte, muss keinesfalls darben. Die veganen Krapfen feiern seit kurzem einen wahren Hype, und das nicht nur bei eingefleischten Veganer_innen. Berichte und Bilder von gequälten Hühnern, Salmonellen oder anderen gesundheitsschädlichen Beiwerken, die sich durch tierliche Produkte ergeben, haben vielen Menschen den Appetit auf Eierkrapfen verdorben.

Aber schmecken vegane Krapfen überhaupt?

Wir haben die meistverkauften Krapfen für Sie getestet. Dies waren: Veganer Krapfen von Anker, Vrapfen, Krapfen von Waldherr und Krapfen von Bernds Welt.

Vrapfen:

Diese sind in den meisten Billa- und Merkurfilialen erhältlich, entweder im 2er-oder 4er-Pack. Die Krapfen haben eine schöne Größe und riechen bereits aus dem Karton bestechend gut. Sie sind flaumig und schmecken eigentlich genau so, wie man sich Krapfen vorstellt. Die Marillenmarmelade ist ausreichend vorhanden und der Preis ist bei knapp einem Euro pro Stück auch akzeptabel.

Veganer Krapfen von Anker:

Dieser ist durch seine viereckige Form unübersehbar. Der Germteiggeschmack ist sehr gut, ebenso die Marmeladenfüllung. Ein wenig härter als der Vrapfen, aber trotzdem ein sehr guter flaumiger Krapfen, der seine eigenen Fans hat.

Waldherr veganer Krapfen:

Dieser ist vor allem in größeren Bioläden, die das Waldherr-Sortiment haben, verfügbar. Geschmacklich ist dieser Krapfen unübertroffen, auch wenn die anderen in Sachen Flaumigkeit fast ein bisschen mehr punkten.

Bernds Welt:

Die veganen Köstlichkeiten von Bernds Welt sind in vielen Spar- und Interspar-Filialen erhältlich. Auch von Bernds Welt gibt es Krapfen, diese bereits seit vielen Jahren. Seit kurzem hat die Bäckerei auch einen Online Shop, von dem man sich die Naschereien liefern lassen kann.

Fazit:

Es gibt keine guten Gründe mehr, mit Tierleid versehene Krapfen zu kaufen. Die angebotenen veganen Krapfen sind durch die Bank köstlich und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Einfach ausprobieren!

04.05.2026, Südoststeiermark

Einladung: VGT-Demo vor aufgedeckter Schweinefabrik mit „Gruppenhaltung Neu“

Tierschützer:innen kritisieren anhand von Bildmaterial aus der Tierfabrik, dass sich am Schweineleid durch die Gesetzesnovelle nichts geändert hat

04.05.2026, Wien

Welt-Thunfischtag 2026

Neuer Bericht bestätigt: Massive Tierschutzprobleme beim Thunfischfang

02.05.2026, Wien

Der Tierschutzprozess

Einer der größten Justizskandale der 2. Republik.

01.05.2026, Wien

Veganes Sommer-Gewinnspiel 2026

Gewinne eine Hotelübernachtung, Geschenkboxen, vegane Kleidung uvm.

29.04.2026, Wien

Das Geschäft mit Kampffischen

VGT-Recherchen deuten darauf hin, dass in Österreich ein lukrativer Handel mit Zierfischen stattfindet.

29.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt Schweinebetrieb in Südoststeiermark an: kein physisch angenehmer Liegebereich

Seit 2022 fordert die Verordnung zur Schweinehaltung, dass jedem Schwein ein physisch angenehmer Liegebereich geboten werden muss – auch Vollspaltenboden Neu bietet das nicht

28.04.2026, Südoststeiermark

VGT zeigt erste Schweinefabrik Österreichs mit Vollspaltenboden Neu: kein Unterschied!

Der von der Regierung als Ende des Vollspaltenbodens angekündigte neue Mindeststandard, der ab 2034/2038 gelten soll und „Gruppenhaltung Neu“ heißt, ist ununterscheidbar vom Bisherigen

23.04.2026, Wien

Geheime Grausamkeit – Wer versteckt die „Versuchstiere“?

Der 24. April ist der Welttag für Versuchstiere: Allein in Österreich leiden und sterben hunderttausende Tiere jedes Jahr für Tierversuche. Kontrollen und Transparenz fehlen.