Teilen:

Task Force verfehlt Arbeitsauftrag - VGT steigt aus

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (17.12.2019)

Bregenz, 17.12.2019

Die Task Force Tiertransporte in Vorarlberg ist aus Tierschutz-Sicht gescheitert

Nach erfolglosen Verhandlungen steigt der VGT nun aus der Task Force Tiertransporte, die im Frühjahr von Landesrat Gantner ins Leben gerufen wurde, aus. Das Hauptziel der Task Force, rechtliche Möglichkeiten zu finden, Tiertransporte aus Vorarlberg zu reduzieren, wurde leider klar verfehlt.

David Richter, der für den VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN an der Task Force teilnahm, betont: Wir haben den Arbeitsauftrag ernst genommen, mit den Verantwortlichen in eine konstruktive Diskussion zu treten, mussten aber erkennen, dass diese an einer wirklichen Lösung des Problems nicht interessiert sind - ja nicht einmal ein Problem erkennen. Denn statt rechtliche Möglichkeiten zu prüfen, die Transporte zu reduzieren, wurden juristische Auswege konstruiert, die bisher nicht rechtmäßig durchgeführten Transporte zu legitimieren. Der VGT möchte sich mit seinem Ausstieg aus der Task Force klar von dieser Vorgangsweise distanzieren.

Durch die einseitige Besetzung der Task Force, mit Personen aus Landwirtschaft und Viehhandel, ist es für Tobias Giesinger (VGT) keine große Überraschung, dass kein für die Tiere angemessenes Ergebnis zustande kam: Wie soll das auch der Fall sein, wenn die Landwirtschaftskammer und der Landesveterinär Norbert Greber, der selbst diese Transporte abgefertigt und verteidigt hatte, plötzlich hauptverantwortlich für die Verfassung des Berichtes sind? Leider zeigt sich einmal mehr, dass die Interessen von Landwirtschaft und Tierschutz oft konträr sind.

Einige der Empfehlungen, die in der Task Force durch die Sprecherin der Task Force Susanne Waiblinger formuliert wurden, sind ein Schritt in die richtige Richtung im Sinne des Tierwohls und damit jedenfalls begrüßenswert, jedoch sind diese allein nicht in der Lage, die Transporte zu verringern. Da außerdem das Bekenntnis und der Wille der verantwortlichen Personen fehlt, die Transporte zu reduzieren und/oder auf weite Sicht obsolet zu machen, werden diese Punkte leider kaum Anklang finden.

Inhaltliche Details möchte der VGT noch nicht preisgeben, da sich zu Beginn der Task Force auf Verschwiegenheit geeinigt wurde.

09.04.2026, Salzburg

Stadt Salzburg verschweigt: Fütterungsverbot in Augsburg hat Ausnahmen für Fütterungsplätze

Der Amtsbericht „Stadttaubenkonzept“ der Stadt Salzburg offenbart, dass wichtige Informationen vor der Öffentlichkeit zurückgehalten werden und die artgerechte Fütterung der Stadttauben bis zum Einzug in die Taubenschläge an kontrollierten Fütterungsplätzen so verhindert wird.

09.04.2026, Gmünd

Gmünder Lachsfabrik steht still

Der Bau der Lachszuchtanlage hat noch nicht begonnen. Proteste gegen andere Lachsfabriken gibt es in mehreren europäischen Ländern

Das Bild zeigt einen (ehemaligen) Mitarbeiter der Schweinefabrik

09.04.2026, Wien/Großkadolz

Oberlandesgericht Wien: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht beleidigen

Einstweilige Verfügung: die Bezeichnung als „terroristische Vereinigung“ sei eine unwahre und rufschädigende Tatsachenbehauptung, die Hardegg unterlassen müsse

08.04.2026, Baden

Pflanzenmilchfest am 30. Mai 2026

Entdecke die bunte Welt der Pflanzenmilch - mit Workshops, Kinderprogramm, Verkostungen und spannenden Infos rund um nachhaltige Ernährung. Eintritt frei für Groß und Klein!

08.04.2026, Wien

SLAPP-Prozess: VGT eröffnet Petition an SPAR, aus Vollspaltenfleisch auszusteigen

SPAR hat den VGT im Juli 2022 (!) wegen dessen Kritik am Verkauf von Schweinefleisch aus Haltung auf Vollspaltenboden geklagt; der Prozess läuft noch immer

07.04.2026, Wien

Osterregen brachte Krötensegen in Hernals

Auch der seltene Alpenkammmolch ist am Amphibienschutzzaun Hanslteich wieder aufgetaucht

03.04.2026, Wien

Parfums ohne Tierleid: Vegane und tierversuchsfreie Düfte

Bei Düften und Parfums ist oft nicht auf den ersten Blick klar erkennbar, ob diese vegan und tierversuchsfrei sind. Häufig werden dabei tierliche Inhaltsstoffe traditionell bereits seit Jahrhunderten eingesetzt und sind Nebenprodukte von anderen Formen der Tierausbeutung, wie zum Beispiel der Jagd, der Pelzproduktion oder der Imkerei. Wir geben einen Überblick.

03.04.2026, Salzburg

VGT fordert Fütterungsplätze für Salzburgs Tauben

Während die Tauben in der Stadt Salzburg langsam und qualvoll verhungern, möchte der Magistrat den Strafrahmen des Taubenfütterns auf 1000 Euro anheben