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"STOPP VOLLSPALTENBODEN", Frau Bundesministerin Köstinger

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (07.07.2020)

Wien, 07.07.2020

Tierschützer_innen appellierten heute wieder mit Kreide-Botschaften an die Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, diesmal vor der ÖVP Zentrale in Wien.

Schweine in Österreich leiden weiterhin auf Vollspaltenboden, bis jetzt ohne Sicht auf eine Besserung dieser Haltungsbedingungen. Entzündete Augen und Lungen, eitrige Beulen und geschwollene Gelenke sind die Folgen von der tierquälerischen Haltung auf Vollspaltenboden. Der VGT appelliert nun schon seit Monaten an die Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger, diese Haltung zu verbieten, bisher leider ohne eine Antwort auf die vielen dringenden Fragen zu Vollspaltenböden. Da schon zahlreiche Aktionen vor dem Landwirtschaftsministerium abgehalten wurden, richtet sich der VGT nun über die ÖVP Zentrale in Wien an Frau Landwirtschaftsministerin Köstinger. Mit Kreide haben Tierschützer_innen dort in großen Buchstaben „STOPP VOLLSPALTENBODEN, FRAU KÖSTINGER“ auf den Boden geschrieben.

VGT-Aktivistin Jana Gruber dazu: Vollspaltenboden ist grausam, das wissen mittlerweile alle. Wenn man die Österreicher_innen fragt, sagt die ganz große Mehrheit, nämlich 96%, dass Schweine Stroh verdienen. Der Handel würde sich auf eine Branchenlösung einigen, wie damals bei dem Legebatterieverbot. Alle sind also dafür – woran scheitert es denn dann? Wir haben heute nochmals die Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger dazu aufgerufen, ein Vollspaltenbodenverbot zu erwirken. Gemeinsam können wir Österreich zu der „vorbildlichen Tierhaltung“ machen, die wir noch längst nicht sind. Der Vollspaltenboden muss verboten und eine verpflichtende Stroheinstreu muss eingeführt werden!


Pressefotos zum Download (Copyright: VGT/VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN)

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