Teilen:

VGT-Warnruf: Ohne Hitzefrei bei 30 Grad droht großes Pferdeleid

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (10.07.2020)

Wien, 10.07.2020

Jahrelange Forderungen des VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN blieben bis jetzt ungehört. Darunter leiden jetzt wieder Wiens Fiakerpferde

Seit Jahren macht der VGT die Wiener Stadtpolitik auf das Pferdeleid bei Hitze in der Wiener Innenstadt aufmerksam. Auch heute soll die Quecksilbersäule in Wien auf bis zu 36 Grad klettern. Bei diesen Temperaturen herrscht akute Gesundheitsgefahr für Pferde, wie auch eine Studie von Prof. Michael Lindinger von der Universität Guelph/Ontario klar ergibt. Auch dieses Jahr ist nichts geschehen, auch dieses Jahr werden Wiens Fiakerpferde wieder unter der Hitze leiden, die momentane 35-Grad-Regelung erweist sich als zahnlos. Gemessen wird die Temperatur nicht direkt an den Standplätzen, wo die Pferde teils in der prallen Sonne auf einem Untergrund stehten, der die Hitze noch verstärkt und speichert, sondern im Schatten. Direkt bei den Standplätzen wurden in den Vorjahren sogar Werte bis 42 Grad gemessen.

VGT-Fiaker-Campaigner Georg Prinz dazu: Es ist ein Irrsinn, dass die Pferde an Hitzetagen wie heute dann in die Stadt fahren müssen, wenn sich bereits abzeichnet, dass die Hitzefrei-Grenze von 35 Grad erreicht werden wird. Während sich die Stadt weiter aufheizt, müssen die Pferde dann beim Hitze-Maximum die Heimfahrt antreten. Wieder einmal zeigt sich, dass Fiakerunernehmer_innen keine Tierfreund_innen sind, sondern ihre Tiere bis zum Rande der gesetzlichen Regelungen ausbeuten.

Der VGT fordert eine echte Hitzefrei-Regelung ab 30 Grad für Wiens Fiakerpferde, Schatten an allen Standplätzen, Messung direkt bei den Standplätzen und ein Verbot der Ausfahrt, wenn bereits klar ist, dass die Temperaturhöchstmarke überschritten sein wird. Die entsprechende Petition des VGT wurde bereits 35. 000 Mal unterschrieben.

Fiaker-Campaigner Georg Prinz weiter: Die Stadt Wien ist vielleicht die lebenswerteste Stadt der Welt für Menschen, für Pferde ist sie aber die unlebenswerteste Stadt der Welt. Mir ist keine Stadt bekannt, in der Pferde immer noch bei 35 Grad Kutschen ziehen und in der prallen Sonnen stehen müssen. Das ist einer Stadt wie Wien unwürdig. Wir fordern die zuständigen Stadträtinnen Birgit Hebein (Verkehr) und Ulli Sima (Tierschutz) auf, hier nicht länger zuzusehen, sondern endlich Maßnahmen für den wirksamen Schutz dieser Tiere zu ergreifen!

26.02.2026, Wien

VGT-Erfolg: Hernals bekommt wichtige neue Amphibien-Tunnel

Seit 7 Jahren betreut der VGT eine Amphibien-Wanderroute am Hanslteich. Ein fixes Tunnelleitsystem wird die Tiere in Zukunft nachhaltig schützen

26.02.2026, Wien

VGT-Proteste gegen SPAR Vollspaltenboden-Schweinefleisch: Montag Verhandlungstag

Da SPAR den VGT per SLAPP-Klage mundtot machen will, wurden Demos „SPARt Euch diese Tierquälerei“ wieder aufgenommen – Protest heute 11 Uhr Wien Schottengasse 6

24.02.2026, Wien

Handelsgericht Wien: Einstweilige Verfügung gegen Skandal-Schweinefabrik Hardegg

Besitzer Maximilian Hardegg darf den VGT bis zum Urteil über die Unterlassungsklage nicht mehr als „terroristische Vereinigung“ bezeichnen – noch nicht rechtskräftig

23.02.2026, Wien

Einladung zur Demonstration für Amphibientunnel in Hernals

Geplanter Tunnelbau für den Hanslteich auf wackeligen Beinen, Amphibienschützer:innen demonstrieren vor Bezirksvertretungssitzung und fordern rasche Umsetzung

20.02.2026, Salzburg

Jagdmesse Salzburg: illegale Tellereisenfallen und Abschüsse von Bären verkauft

Für Außenstehende wirkt die Mentalität der Menschen, die da als Kund:innen angesprochen werden sollen, schwerst pathologisch – Tierschutz-Demo vor dem Messegelände

19.02.2026, Wien

42* Klimaaktivist:innen angeklagt: VGT solidarisch, Klimawandel größte Bedrohung

Bei einer derart drastischen Bedrohung für uns alle sind auch drastische Aktionen gerechtfertigt – es wäre ein Verbrechen, sehenden Auges die eigenen Kinder in den Untergang zu schicken!

18.02.2026, Wien

Forschungsbericht zu neuem Schweine-Vollspaltenboden bestätigt: kaum Verbesserung

Die zu verschiedenen Parametern des Tierwohls erhobenen Vergleichszahlen zwischen Vollspaltenboden alt und neu sind ernüchternd – heute Protest vor dem Ministerrat

17.02.2026, Klagenfurt

PK: Zusammenleben mit dem Wolf – Gratwanderung zwischen Legalität und Rechtsbruch

In Kärnten wurden in den letzten 4 Jahren doppelt so viele Wölfe geschossen, wie im großen, regional 10 Mal so dicht besiedelten Deutschland – seit 2022 gab es sogar 310 Abschusserlaubnisse der Landesregierung