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Fiaker-Subventionen: BM Ludwig verteilt Steuergeldgeschenke an Fiaker

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (12.11.2020)

Wien, 12.11.2020

VGT-Forderung: Ausstieg aus Fiakerei statt Widerbelebungsmaßnahmen für veraltetes Tierqualgeschäft

Heute wurde bekannt, dass die Wiener Fiaker erneut Subventionen von der Stadt Wien erhalten sollen. Das kritisiert der VGT scharf. Die Fiakerei ist eine längst überholte Tierquälerei, die nicht auch noch subventioniert werden sollte.

Georg Prinz, Fiaker-Campaigner des VGT: Die Stadt Wien sollte diese Chance nutzen, einen längst überfälligen Ausstieg jetzt umzusetzen, anstatt Tierquälerei künstlich am Leben zu erhalten. Wenn Fiaker subventioniert werden, dann bitte nur, wenn sie die Pferde abgeben und sich verpflichten, nicht mehr als Fiaker tätig zu sein. Alles andere ist nicht tierschutzkonform und entspricht nicht einem modernen ethischen Umgang mit Tieren.

Der VGT fordert weiterhin eine Verkürzung der Arbeitszeit und eine Reduktion der Fiakerstandplätze, in weiterer Folge ein Ende des Fiakerbetriebs in der Stadt.

Georg Prinz: Offenbar hat Bürgermeister Ludwig nichts aus den Fehlern im Frühjahr gelernt. Wir hoffen, dass sich das in der kommenden Legislaturperiode bessern wird. Immerhin haben NEOS vor der Wien-Wahl ein Ende der Fiaker-Konzessionen und ein generelles Fiaker-Verbot für Wien gefordert. Wir erwarten uns einen konkreten Fahrplan, wie dieses Wahlversprechen umgesetzt werden soll.

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