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Wir rufen es von allen Gipfeln: Stroh für Schweine!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (04.02.2021)

Wien, 04.02.2021

Kreativer Aktivismus abseits der Metropolen ist möglich. So unternehmen etwa engagierte Tierschützer:innen im Tiroler Bergland Ausflüge, um dabei unübersehbar auf Tierschutz-Probleme hinzuweisen.

Wandern gegen Tierleid: Tiroler VGT-Aktivist:innen pflegen schon seit einiger Zeit die schöne Tradition des alpinen Aktivismus. Dafür packen sie neben der veganen Jause auch die Transparente in den Rucksack, um bei Fotoshootings in luftiger Höhe auf das Leid der Tiere aufmerksam zu machen.

Aktivismus-Bergtouren führten die Gruppe bereits auf zahlreiche Tiroler Gipfel, zum Beispiel auf den Bärenkopf (1991 m), Höttinger Graben und Aktiv am Fuße des Solsteins im Karwendelgebirge. Dort, wo die Aussicht am schönsten ist, rollen wir unsere Transparente aus.

Im Hintergrund Seen und Gletscher, im Vordergrund eine klare Ansage: Vor der atemberaubenden Kulisse der Alpen rückt die Botschaft der aktuellen Kampagnen noch deutlicher in den Fokus, sorgt für Aufsehen bei den anderen Bergsteiger:innen, wird fotografiert, gepostet, geteilt.

Back on the streets: lauter & stärker als je zuvor

Mahnwache und Infostand. Auch mit Abstand lässt es sich trefflich protestieren. Und zwar mit mehr Power und Engagement als je zuvor. Deshalb waren unsere Aktivist:innen natürlich wieder in der Innsbrucker Innenstadt präsent. Mit Transparent und Lautsprecher erhoben sie ihre Stimme für die Tiere.

Das ist wichtig, denn es geht um viel: Es geht um das unermessliche Leid von Millionen Schweinen in Österreichs Tierfabriken, denen ihr ganzes Leben lang kein Sonnenstrahl vergönnt ist, geschweige denn genügend Platz oder weiche Einstreu aus Stroh. Es geht um die grausame Realität hinter den hohen Mauern der Mastbetriebe, um die traurige Wahrheit hinter den Schönfärbereien der Werbeplakate: Österreich, das sich so gerne als Feinkostladen Europas präsentiert, ist bei der Schweinehaltung in Europa Schlusslicht.

Das muss sich ändern, und bis dahin wird die Tiroler Gruppe die Transparente auf weitere Berge tragen und jedes Mal in Richtung Wien rufen: Stroh für Schweine!


Pressefotos zum Download (Copyright: VGT.at)

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