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Zeit für Bärlauch!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (09.03.2025)

Wien, 09.03.2025

Die Bärlauchzeit ist angebrochen! Mit diesen köstlichen veganen Rezepten macht ihr Bärlauch zum Genuss!

Von März bis Mai sprießen die kleinen grünen Blätter aus dem Boden. Besonders an schattigen und feuchten Standorten, etwa im Wald oder Auen, kann man den nach Knoblauch riechenden Bärlauch finden. Tatsächlich sind die beiden eng verwandt, Bärlauch wird manchmal auch wilder Knoblauch oder Waldknoblauch genannt.

Erkennungsmerkmale

Das Sammeln von wildwachsendem Bärlauch zum Eigengebrauch ist grundsätzlich erlaubt, wenn man die Flächen betreten darf. Das Verlassen von Wegen in einem Nationalpark, um Bärlauch zu sammeln, wäre demnach verboten. Um die Pflanzen zu erhalten, sollte man nur dort pflücken, wo sich größere Bestände befinden. Erkennen kann man Bärlauch an seinen Blättern, seiner Wuchsform und seinem Geruch. Die Blätter sind auf der Oberfläche glänzend, auf der Unterseite matt. Jedes Blatt wächst einzeln aus dem Boden. Außerdem riecht die Pflanze stark nach Knoblauch. Da der Geruch aber auch an den Fingern haften bleibt, sollte man sich nicht auf dieses eine Merkmal alleine verlassen.

Verwechslungsgefahr

Niemals sollte man Bärlauch sammeln gehen, wenn man nicht ganz genau weiß, wie er aussieht. Es besteht eine Verwechslungsgefahr zu Maiglöckchen und Herbstzeitlose, die tödlich enden kann, denn diese beiden Pflanzen sind höchst giftig. Außerdem ist Vorsicht geboten, wenn ein Hund beim Bärlauch-Sammeln dabei ist: Bärlauch ist in größeren Mengen giftig für Hunde!

Rezepte

Bärlauch kann sowohl roh, als auch gekocht oder getrocknet, konsumiert werden. Vorwiegend werden die Blätter verwendet, allerdings ist die gesamte Pflanze komplett essbar. Die Stängel können als Alternative zu Schnittlauch verwendet werden, die Knospen kann man zur Herstellung von Bärlauch-Kapern einlegen. Ein paar besonders beliebte und köstliche Rezepte sind untenstehend aufgelistet:

 

Bärlauch-Nudeln

Zutaten:
100 g frischen Bärlauch
200 ml pflanzliche Cuisine (Soja, Hafer, Reis)
½ Zwiebel
Gewürze nach Wahl
Nudeln nach Wahl

Zubereitung:
Nudeln kochen. Währenddessen Zwiebel in etwas Öl anrösten. Den Bärlauch waschen, von den Stängeln befreien und grob hacken. Zum Zwiebel zugeben und kurz mitdünsten. Dann die Cuisine und Gewürze hinzugeben und leicht köcheln, bis alles die gewünschte Konsistenz erreicht hat.

 

Bärlauch-Aufstrich

Zutaten:
200 g Cashewkerne
50 g Bärlauch
etwas Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Wasser

Zubereitung:
Die Cashewkerne ein paar Stunden oder über Nacht in Wasser einweichen. Anschließend in einem hohen Gefäß pürieren. Falls die Masse zu fest ist, kann man etwas Einweichwasser oder Pflanzendrink hinzufügen. Danach den vorgeschnittenen Bärlauch hinzufügen und mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken.

 

Bärlauch-Pesto

Zutaten:
150 g Bärlauch
100 ml Olivenöl
½ TL Salz

Zubereitung:
Für das Grundrezept einfach den Bärlauch waschen, gut abtrocknen und grob schneiden. Mit Öl und Salz pürieren und anschließend in ein desinfiziertes Schraubglas füllen, sodass keine Luftblasen im Glas enthalten sind. Danach mit einer weiteren Schicht Olivenöl luftdicht abschließen. Nach Belieben können dem Pesto auch noch geröstete Sonnenblumen- oder Pinienkerne bzw. Hefeflocken hinzugefügt werden.

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