Teilen:

Donnerstag Hearing Tierschutzvolksbegehren im Parlament: hört Schwein Anna zu!

Hinweis: Der Inhalt dieses Beitrags in Wort und Bild basiert auf der Faktenlage zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung (08.06.2021)

Wien, 08.06.2021

Anna wurde aus einer Vollspaltenboden Schweinefabrik gerettet – ihre Erfahrung sollte ausschlaggebend dafür sein, welche Mindestanforderungen gesetzlich festgelegt werden

Über 400.000 Menschen haben das Tierschutzvolksbegehren unterschrieben, über dessen Forderungen am Donnerstag im Parlament die Expert:innen der Parteien – darunter VGT-Obmann Balluch für die SPÖ – diskutieren werden. Die Geschichte des Schweins Anna sollte klar machen, was die notwendigen gesetzlichen Änderungen in der Schweinehaltung sind. Ihr körperlicher Zustand in der Vollspaltenboden-Schweinefabrik war katastrophal. Die Haltungsbedingungen haben ihr fast das Leben gekostet. Große blutige Wunden an den Gelenken, Eiterbeulen, Kratz- und Bissspuren am ganzen Körper, so kam sie in die veterinärmedizinische Notaufnahme. Heute ist Anna nicht mehr wieder zu erkennen. Sie ist Langschläferin, steht erst nach 8:30 Uhr auf. Ihre Lieblingsspeise sind Erdbeeren. Nach einer mittäglichen Siesta bleibt sie bis spät in die Nacht im Wald und in der Wiese. Vor 22 Uhr kommt sie nie nach Hause. Das sind Charaktereigenschaften, die Schweine erst zeigen können, wenn man sie frei leben lässt. Ein Tierfabriks-Schwein ist nur ein Schatten seiner selbst. Das Tierschutzvolksbegehren ist angetreten, das zu ändern.

Die Geschichte von Anna: Martin Balluch's Blog

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: Ich habe Anna in der Schweinefabrik gesehen und ich habe sie jetzt in ihrem neuen Zuhause mit großen, tief eingestreuten Strohbuchten und mehr als 4 ha Wald und Wiese besucht. Kein Vergleich. Das kann man nicht als dasselbe Wesen bezeichnen. In der Schweinefabrik tief depressiv, bewegungslos, antriebslos, todtraurig. In Freiheit voller Leben und mit einem starken eigenen Willen. Anna sollte beim Hearing im Parlament diesen Donnerstag für die Schweine sprechen dürfen. Wer hören kann, dem sagt sie, wie katastrophal der Vollspaltenboden ist und was er aus einem eigentlich lebenslustigen Wesen macht. Wir müssen das ernst nehmen und den Vollspaltenboden verbieten. Im Namen der 400.000 Unterzeichner:innen des Volksbegehrens, aber umso mehr auch im Namen der fast 3 Millionen Schweine Österreichs, die großteils unter erbärmlichen Bedingungen ohne jede Lebensqualität dahin vegetieren müssen!


Anna- die komplette Video-Serie von Beginn: vgt.at/anna

13.05.2026, Wien

Wir gewinnen Bronze beim VAMP Award!

Ein großer Erfolg für den VGT und den Tierschutz

12.05.2026, Österreich

Einblicke in den VGT-Tierschutzunterricht

Unterrichtsbeispiele für unterschiedliche Schulstufen - kreativ, interaktiv und altersgerecht!

12.05.2026, Wien

Rechtskräftig: Schweinefabriksbesitzer Hardegg darf VGT nicht terroristisch nennen

Hardegg hat das Urteil des Handelsgerichts Wien anerkannt: der VGT darf nicht „terroristische Vereinigung“ genannt werden und Hardegg muss dem VGT € 5.423,48 bezahlen

08.05.2026, Wien

Gemeinsam für Tiermütter – VGT-Aktion im Herzen Ottakrings

Der VGT macht heute den Yppenplatz zum Aktivismus-Hotspot

08.05.2026, Niederösterreich

FPÖ-Kickl findet das Schlagen von Kindern gut, aber Tierschutz raus aus den Schulen

Fragwürdiger Wertekompass in Pädagogik: in einer gestrigen Presseaussendung will die FPÖ Kinder vor Tierschutz „schützen“, während ihr Chef die „gsunde Watschn“ propagiert

06.05.2026, Wien

Amphibienwanderung Hanslteich erfolgreich abgeschlossen

VGT vermeldet sinkende Erdkrötenzahlen und betont die Wichtigkeit des Tunnelbaus

06.05.2026, Südoststeiermark

VGT zu Styriabrid: die Menschen wollen keinen Vollspaltenboden, egal ob Neu oder Alt

Zur VGT-Demo vor einer „Vorzeige-Schweinefabrik“ mit dem neuen Mindeststandard Vollspaltenboden ab 2034/2038 meinte Styriabrid, die Konsument:innen fänden das gut

05.05.2026, Südoststeiermark

Lauter VGT-Protest nach Aufdeckung vor neuem Vollspaltenboden-Schweinebetrieb

„Strukturierter“ Vollspaltenboden Neu, wie ab 2034/2038 neuer Mindeststandard; Demo betont: der Vollspaltenboden muss weg, es gibt weiterhin keine Rechtssicherheit in der Schweinebranche